Schlagfertig gekontert

Sie: "Wirst du mich auch noch lieben, wenn ich alt und häßlich bin?"
Er: "Na, das tue ich doch schon".

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Zwei Freude sitzen im Wohnzimmer und trinken ein Bier. Ein Rundfunksprecher sagt: "Hier ist Ihr Regionalsender, Guten Abend, meine Damen und Herren, sie hören die Nachrichten." Der eine greift hin und schaltet das Radio aus. Sagt der andere: "Willst du keine Nachrichten hören?" Darauf der Angesprochene: "Die kenne ich. Habe ich schon vorige Woche gehört."

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Ein Kleinwüchsiger kommt in eine Bar, klettert auf einen Barhocker und bestellt einen Whisky. Den trinkt er aus, zieht die Luft durch die Zähne und röhrt: "Der zieht einen aber zusammen." Darauf der Barkeeper: "Jetzt komm mir aber nicht mit Reklamationsansprüchen, du warst schon so klein, als du reinkamst."

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Ein Mann schenkt seiner Frau zu Weihnachten einen wunderschönen Diamantring. Sein Freund fragt: "Ich dachte, sie wollte so ein schönes allradgetriebenes Auto?" "Ja, wollte sie. Aber woher kriege ich denn einen gefälschten Jeep?"

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Der Ladeninhaber zu seinem Gehilfen: "Ich habe gesehen, Sie haben mit dem Kunden gestritten, der gerade gegangen ist. Ich hatte Ihnen ausdrücklich gesagt, mit dem Kunden wird nicht gestritten, der Kunde hat immer recht." Der Gehilfe: "In Ordnung, Chef. Der Kunde hat immer recht." "So ist es besser. Worüber haben Sie denn mit dem Kunden gestritten?" "Er hat gesagt, Sie seien ein Idiot."

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Ein Arzt zu seinem Patienten: "Wenn Sie Ihr Leben verlängern wollen, sollten sie das Rauchen einstellen und den Alkohol meiden." Darauf der Patient: "Ach, Herr Doktor, daran kann es ja nun wirklich nicht liegen. Ich kannte einen, der hat geraucht und getrunken, er ist 90 geworden. Dann kannte ich einen, der hat nicht geraucht und nicht getrunken, der ist mit vier Jahren gestorben."

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Folgende Situation: Links von Ihrem Wagen ist ein Abgrund. Rechts von Ihnen fährt eine Feuerwehr genauso schnell wie Sie. Vor Ihnen läuft ein Schwein, so groß wie Ihr Auto. Und hinter Ihnen folgt ein Hubschrauber in extrem geringen Höhen. Wie kommen Sie aus dieser Lage heraus? -- Erstens: Aufhören zu trinken. Zweitens: Vom Kinderkarussell absteigen.

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Zwei Betrunkene lallen auf einer Parkbank. Der eine sagt: "Ich war heute beim Arzt. Er hat bei mir eine Organverschiebung festgestellt." - "Organverschiebung? Was ist denn das? Das habe ich ja noch nie gehört." - "Naja, meine Leber ist im Arsch."

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Die Ehefrau kritisiert ihren Mann, er benutze bei seinem Gespräch mit dem Nachbarn ständig das Wort Kaktusse. Sie belehrt ihn, es hieße im Plural Kakteen. Der Ehemann erklärt: "Nein, das heißt nicht Kakteen,es heißt Kacktusse, weil wir von dir gesprochen haben."

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In einer Gaststätte sitzen zwei Stotterer. Am Nachbartisch sitzt ein kahlköpfiger junger Mann. Sagt der eine Stotterer: "Soll i-i-ich den mal ho-ho-hochle-leben lassen?" Sagt der andere: "Ja, ma-ma-mach mal!" Der geht zu dem jungen Mann und fragt: "Was za-za-zahlst'n du für den Ha-Haa-Haarschnitt?" Er antwortet: "Sieben fuffzig, genausoviel, wie du für ein Ortsgespräch."

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Ein Ehepaar sitzt spät abends auf dem Balkon. In der Nähe singt eine Nachtigall. Der Ehemann sinniert: "Warum singt die Nachtigall eigentlich immer nur nachts?" Darauf sie: "Ja, weil es eine Nachtigall ist. Würde sie am Tage singen, wäre es doch eine Tagigall."

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Ein Mitarbeiter sagte zu seinem Chef: "Mein Gehalt steht in keinem Verhältnis zu dem, was ich in meiner Arbeit leiste." Darauf der Chef: "Ja, lieber Kollege, da haben Sie schon recht. Aber wir können Sie ja nicht verhungern lassen."

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Zwei Polizisten heben am Bahnhof einen stockbetrunkenen Penner auf. Der wird mühsam wach, schaut in die Runde und fragt: "Wo bin ich?" Ein Polizist klärt ihn auf: "Am Bahnhof." "Am Bahnhof", äfft der Betrunkene ihn nach, "das sehe ich selber, aber in welcher Stadt?!"

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Dicker Nebel. Ein Autofahrer klebt förmlich an den Rücklichtern seines Vordermanns. Der bremst plötzlich, und es gibt einen Auffahrunfall. Der Hintermann wütend: "Warum bremsen Sie denn so idiotisch?" Mokiert sich der Vordere: "Was wollen Sie denn in meiner Garage?"

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"Baden ist hier verboten", erklärt der Polizist einer jungen Frau. "Warum haben sie das nicht gesagt, bevor ich mich ausgezogen habe?" "Ausziehen ist nicht verboten."

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"Herr Ober, was macht das Bier, das ich vor einer halben Stunde bestellt habe?" "Zwei fünfzig, der Herr."

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"Herr Ober, was ist Schimmel?" "Schimmel ist die Bezeichnung für ein weißes Pferd, mein Herr!" "Und was hat ein weißes Pferd auf meinem Kompott zu suchen?"

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Ein bayerischer Lehrmeister zu seinem Lehrling: "Un heit mach mer Konkurs, damitst des a lernst."

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Gast zum Wirt: "Sagen Sie bitte, ist die Kellnerin, bei der ich bestellt habe, noch bei Ihnen beschäftigt?"

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Ein Fremdenführer wurde gefragt: "Wurden hier in dieser Stadt nicht auch große Persönlichkeiten geboren?" "Nee, immer nur kleine Kinder."

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"Ich weiß immer noch nicht, was ich meiner Frau zu Weihnachten schenken soll." "Dann frag sie doch einfach." "Na, so viel wollte ich nun auch wieder nicht ausgeben."

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Ganz früher, als die Aufzüge noch mit der Hand bedient wurden, stellte man bei Karstadt einen neuen Fahrstuhlführer ein. Er war noch ein wenig ungeübt und bremste desöfteren beim Abwärtsfahren sehr stark. Nach wiederholtem Mißgeschick entschuldigte er sich bei der nebenstehenden Dame: "Habe ich zu stark gebremst?" "Nein. Ich trage meine Schlüpfer immer um die Knöchel."

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Ein Süßwarengeschäft in Dresden. Ein Kunde kommt in das Geschäft und sagt: "Ich mechte Rumguucheln." Sagt der Verkäufer: "Ja, bitte draußen, hier drinne isses e bissel enge."

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Hättest du nicht schneller im Ziel sein können ?" kritisiert der Trainer den Jockey, der als letzter ins Ziel reitet. "Sicher", sagt der, "aber ich mußte doch beim Pferd bleiben."

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Chef zum Lehrling: "Ich bin kein Mann von vielen Worten. Wenn ich mit dem Finger winke, kommst du". Lehrling zum Chef: "Das paßt mir gut, auch ich mag überflüssige Worte nicht. Wenn ich mit dem Kopf schüttle, komme ich nicht."

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"Frau Neureich sagt zur Frau Gräfin: "Ich habe jetzt einen Sekretär aus der Biedermeierzeit." "So. Glauben Sie wirklich, der alte Mann schafft das noch?"

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Heini hat seine Lehrstelle angetreten. Der Chef läßt ihn kommen: "Was ich von dir erwarte, ist dies: Du mußt selbst sehen, wo etwas fehlt, und wo was nötig ist. Ich mag es nicht, wenn ich meine Leute immer mit der Nase auf alles stoßen muß. Verstanden?" "Ja", nickt Heini, "soll ich Ihnen mal gleich ein sauberes Oberhemd besorgen, Chef?"

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Der Gefängnisdirektor zum Häftling: "Die Zelle muß aber blitzsauber sein. Heute kommt der Herr Minister." "Donnerwetter. Haben die ihn jetzt endlich auch geschnappt."

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Der Fußballstar fragt den Schiedsrichter: "Wie heißt eigentlich Ihr Hund?" "Ich habe keinen Hund." "Das ist aber schlimm – blind und keinen Hund."

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"Wo ist denn dein Geselle?" "Der ist vom Gerüst gefallen!" "Hoch?" "Nein, runter."

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"Warum verbrennst du denn alle deine alten Zeugnisse?" fragt die Mutter ihren Mann. "Unser Max lernt doch jetzt lesen."

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Der Kunsthändler erklärt ein Aktbild: "Ein besonders schönes Stück, mein Herr, ein alter Holländer." "Tatsächlich? Gut daß Sie es sagen. Ich hätte es für ein junges Mädchen gehalten."

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Ein unfreundlicher Kunde fragt den Verkäufer: "Haben Sie in Ihrem Saftladen auch Hundekuchen?" "Aber gewiß, soll ich ihn einpacken oder fressen Sie ihn gleich hier?"

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Der Wagen wird in die Werkstatt geschleppt. "Ich bin gegen eine Mauer gefahren", sagt der Fahrer. Der Meister geht um das Auto herum und fragt: "Wie oft?"

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"Kennen Sie Goethes Faust?" "Ach. Geboxt hat der auch?"

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Ein Engländer reist mit seiner Frau durch Frankreich. Am Fahrkartenschalter eines kleinen Bahnhofs bestellt er: "Two to Toulouse." Sagt der Schalterbeamte: "Tä tä rätä."

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"Raucht Ihr Pferd?" "Nein, wieso?" "Dann brennt Ihr Stall."

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Zwei Taschendiebe kommen aus der Kneipe: "Mensch, hast du die herrliche Uhr am Arm des Wirtes gesehen?" "Nee. Zeig mal!"

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An der Tankstelle fährt ein sehr verbeultes kleines Auto vor. Der Fahrer ruft dem Tankwart zu: "Volltanken und waschen." Der Tankwart schnippisch: "Bügeln auch?"

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Eine Dame kauft einen Trinknapf für ihren Hund. Der Verkäufer möchte wissen, ob sie eine Aufschrift anzubringen wünsche, etwa: "Für den Hund". "Nicht nötig", erwidert die Dame, "mein Mann trinkt kein Wasser und der Hund kann nicht lesen."

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Ein Truckerfahrer ruft bei seinem Chef an: " Ich muß leider einen kleinen Unfall melden." "Ist es schlimm?" "Nein. Der linke Außenspiegel ist abgebrochen." "Na, da machen Sie ihn doch wieder dran!" "Geht nicht so einfach. Der LKW liegt drauf."

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Auf dem Weg ins Theater sagt sie erschrocken zu ihrem Mann: "Karl, du hast dein Gebiß vergessen." "Na und? ist Maria Stuart etwa zum Lachen?"

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Zwei Männer kommen in eine Bar und setzen sich an den Tresen. Der eine winkt den Barkeeper heran und sagt: "Zwei halbe." Sagt der: "Das sehe ich. Was trinken die Herren?"

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In einer Unterhaltung zweier Freunde sagt der eine: "Dieses Jahr nehmen wir aber unseren Fernsehapparat in den Urlaub nach Spanien mit." "Ihr wart doch im vorigen Jahr schon dort, gibt es denn dort keine Fernseher in den Hotelzimmern?" "Doch, schon – aber wir verstehen doch kein Spanisch."

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Der junge Schauspieler kam nach Hause und verkündet stolz, er habe seine erste Rolle in einem Stück erhalten. "Ich spiele einen Ehemann, der seit 25 Jahren verheiratet ist", erzählt er. "Nicht schlecht für den Anfang", meint sein Vater. "Vielleicht kriegst du das nächste mal sogar eine Rolle, in der du etwas sprechen mußt."

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Der Besucher betrat das Atelier des Bildhauers und schwärmte: "Meister, wie haben Sie diese herrliche Figur nur geschaffen?" "Nun, ich habe sie aus einem Marmorblock gehauen." "Und woher wußten Sie vorher, daß sie drin war?"

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"He, Sie!", schnauzt der Schaffner einen Fahrgast an, der gerade mit einer Bratwurst in der Hand einsteigen will, "das hier ist kein Speisewagen." Der Fahrgast: "Weiß ich, deshalb bringe ich ja mein Essen selber mit."

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Treffen sich zwei Rentner, meint der eine: "Die optische Industrie hat neue Gläser entwickelt, durch die sieht man alles viel schöner und angenehmer." "Die kenne ich, sie haben aber auch einen Nachteil." "Ja? Was denn für einen?" "Man muß diese Gläser immer wieder nachfüllen."

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"Cognac, Zigaretten, Likör, Tabak, Haschisch?", fragt der Zöllner mit strenger dienstlicher Mine. "Ach, wie reizend", antwortet die alte Dame, "aber ein Tee wäre jetzt genau das Richtige, nach der langen Fahrt."

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Vater und Sohn besichtigen einen kleinen Hafen, in dem viele Segelboote liegen. "Du, Papa", fragt der Sohn, "warum haben denn die Boote alle weibliche Namen?" "Teure Takelung und schwer zu steuern", antwortet der Vater.

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Treffen sich zwei Freunde. "Ich war gestern mit meinem Sohn im Park und habe einen Drachen steigen lassen", sagt der eine. "Dasselbe habe ich gestern auch getan. Ich habe mit meiner Schwiegermutter eine Bergtour gemacht."

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Schulze geht in ein Textilgeschäft und sagt: "Ich möchte bitte ein Paar Unterhosen." "Lange, mein Herr?" fragt der Verkäufer. "Was soll die dumme Frage?", empört sich Schulze, "ich möchte die Dinger kaufen, nicht mieten."

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Eine Kundin will auf dem Markt drei Hühner kaufen. Die Marktfrau sagt: "Leider habe ich nur noch 6 Hühner zur Auswahl hier." "Das macht nichts. Suchen sie mir die drei ältesten heraus." Die Marktfrau unterdrückt ein Schmunzeln und kommt dem Wunsch der Kundin nach. "Darf ich die Hühner gleich einpacken?" "Nein, die nicht. Die anderen drei."

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"Für jeden Menschen gibt es ein passendes Sprichwort." "Was würdest du in meinem Fall sagen?" "Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand." "Aber ich habe doch gar kein Amt." "Siehst du, paßt."

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"Warum hältst du die Backe?" "Ich hab Zahnweh. Schon vier Nächte kann ich nicht mehr schlafen." "Wenn es mein Zahn wäre, würde ich ihn sofort ziehen lassen." "Wenn es dein Zahn wäre, würde ich ihn auch sofort ziehen lassen."

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Die alternde Hollywood-Diva hat zu ihrer Geburtstagsparty geladen. Fragt ein Gast den anderen: "Warum hat sie denn keine Kerzen auf ihrer Geburtstagstorte?" "Aber, mein Freund, das hier ist eine Geburtstagsparty, kein Fackelzug."

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"Ich möchte um eine kleine Gehaltserhöhung bitten. Mit dem Geld, das ich bis jetzt bekomme, kann ich wirklich keine großen Sprünge machen." Sagt der Chef: "Das verlange ich auch nicht. Ich habe Sie als Buchhalter angestellt und nicht als Känguruh."

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"Teufel noch mal!" entsetzt sich die alte Wahrsagerin. "So was Schreckliches, was ich aus Ihren Handlinien lesen muß. Mit Ihnen nimmt es ein böses Ende. Man wird sie töten, kochen und aufessen." "Augenblick", fällt ihr die junge Frau ins Wort. "Lassen Sie mich doch erst mal meine Schweinslederhandschuhe ausziehen."

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Ein Mann kommt zu einer Wahrsagerin und setzt sich vor die Kristallkugel. "Wie ich sehe, sind Sie Vater von zwei Kindern", eröffnet sie die Sitzung. "Das glauben nur Sie", erwidert er, "ich bin Vater von drei Kindern." Die Wahrsagerin lächelt: "Das aber glauben nur Sie."

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"Oh Gott," jammert die Wahrsagerin der Kundin vor, "ich sehe Schreckliches: Ihr Mann wird in den nächsten Tagen sterben." "Das weiß ich," entgegnet die Kundin, "ich will wissen, ob ich freigesprochen werde?"

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Ein junger Mann mit der Mähne eines Steinzeitmenschen kommt ins Friseurgeschäft, geht auf einen Gehilfen zu und fragt: "Waren Sie das nicht, der mir das letzte Mal die Haare geschnitten hat?" Der mustert den Kunden und erklärt: "Das kann nicht sein, ich bin erst seit acht Monaten hier beschäftigt."

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"Sie arbeiten langsam. Sie gehen langsam. Sie verstehen langsam. Gibt es auch etwas, was schnell geht bei Ihnen?" "Ja. Ich werde schnell müde."

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"Wie bewerten Sie die aktuellen Vorgänge in Angola?" "An Gola? An Gola gennde ich mich dodsaufen".

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Es klingelt an der Wohnungstür. Die Ehefrau öffnet. Der Mann im Hausflur fragt: "Is dar Dieta da?" Die Frau ruft in die Wohnung: "Dieter, komm mal her, hier ist einer von der Feuerwehr."

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Karl ist auf der Behörde und klopft an die Tür. Keine Antwort. Nochmaliges Klopfen. Keine Antwort. Karl geht einfach hinein, wieder keine Reaktion. Meint Karl, indem er das Fensterbrett betrachtet, zum Beamten am Schreibtisch: "Soll sehr ungesund sein, das." "Was?" "Na, Blumen im Schlafzimmer."

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Auf dem Finanzamt: "Wann kann ich Urlaub nehmen?" "Sie sind hier doch gar nicht beschäftigt." "Aber ich arbeite fast nur für sie."

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Der Chef zu seinem neuen Angestellten: "Nehmen Sie den Besen und fegen Sie hier mal aus!" "Aber erlauben Sie mal! Ich komme von der Universität." "Ach so, gut. Dann zeige ich Ihnen erst einmal, wie das gemacht wird."

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Ein Fiat Punto und ein Ferrari stehen vor einer roten Ampel. Lästert der Ferrari-Pilot: "Na, führst du deinen Blecheimer Gassi? Mein Renner hat wenigstens 400 Pferdchen." Der Mann im Fiat bleibt ungerührt. Es wird grün und der Ferrari zieht ab wie ein Geschoß. Nach etwa drei Kilometern erreicht der Fiat eine scharfe Rechtskurve. Die Leitplanke ist durchbrochen und der Ferrari steckt mit dem Vorderteil in einem Teich. Genüßlich kurbelt der Punto-Fahrer die Scheibe herunter und ruft nach unten: "Na, gibst du deinen Pferdchen jetzt was zu saufen?"

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Die kurzen Haken

In unserer Firma sind alle Mitarbeiter gleich. Nur die Gehälter sind verschieden.

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Meine Frau spielt bei uns die erste Geige. Und das ist gut so. Da kann sie nicht dirigieren. Das mache ich.

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Grüße stets freundlich jeden Trottel. Er könnte morgen dein Chef sein.

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Der Begriff Kaufrausch enthält das Wort Frau. Mann ist nicht enthalten.

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Was ist schlimmer, als nach dem Anbeißen eines Apfels einen Wurm zu sehen? - Nach dem Anbeißen eines Apfels einen halben Wurm zu sehen.

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Wie unterscheidet sich der Bundestag von einem Theater? Gravierend: In einem Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt...

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"Was macht ein schwuler Adler?" "Er fliegt zu seinem Horst."

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"Was sucht denn der Herr dort drüben?" - "Der sucht den Hunderteuroschein, den er verloren hat." "Und woher weißt du das?" "Weil ich ihn gefunden habe."

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"Seit wann trägst du denn eine Brille?" "Seit ich eine Fliege totschlagen wollte." "Und? Nicht getroffen?" "Doch. Es war ein Nagel."

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Zwei Nachbarinnen unterhalten sich auf dem Hof. Meint die eine: "Bald werden wir in einer schöneren Umgebung wohnen." Entgegnet die andere kühl: "Und wir in einer ruhigeren Gegend." "Ach, Sie ziehen auch um?" "Nein, wir bleiben."

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Am Tag der Einweihung des neuen Rathauses findet eine Verlosung statt. Onkel Karl läßt Ilse ein Los ziehen. Der Herr Bürgermeister ruft die Gewinne aus. "Nr. 13: ein Ferkelchen." Ruft Ilse: "Das bin ich."

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Andreas, gerade 19 Jahre alt, kommt zum Vater ins Wohnzimmer, klopft ihm auf die Schulter und sagt: "Papa, eine erfreuliche Nachricht für dich!" "Und die wäre?" "Du hast deine Kaskoversicherung nicht umsonst bezahlt."

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Zwei distinguierte Damen unterhalten sich: "Mein Mann hat mir zum Geburtstag eine Weltreise geschenkt." "Ach, wie schön für dich." "Na ja, ich wollte dann aber doch woanders hin."

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Tagesschau. Dem Sprecher wird ein Zettel auf den Tisch gelegt. Er nimmt ihn auf und sagt: "Soeben erreicht uns noch eine Meldung: Sie haben einen Rest Spinat zwischen den Schneidezähnen."

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"Ich bekomme immer Drohbriefe." "Wende dich doch an die Polizei!" "Wird wenig Sinn haben. Die kommen vom Finanzamt."

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Beim Kaffeeklatsch erzählt eine Dame: "Ich werde meinem Mann Goethe und Schiller schenken, und zwar in Leder." "Sehr vernünftig", nickt die Gastgeberin, "die gehen nicht so leicht kaputt wie die aus Gips."

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Vor dem ersten großen Auftritt sagt der Pianist zu seiner Frau: "Heute abend spiele ich nur für dich, Schatz." "Aber Liebling", sagt sie, "nun sieh doch nicht so schwarz. Vielleicht sind ja inzwischen doch ein paar Eintrittskarten verkauft worden."

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"Ich habe dem Markus 100 Euro geliehen, weil er sagte, daß er total auf dem Trockenen sitzt." "So, hat er das? Mir hat er erzählt, ihm stünde das Wasser bis zum Hals."

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Die Leute drängeln sich um einen Stand, an dem jemand Schreibwaren verkauft. Der Verkäufer tönt: "Herrschaften, Herrschaften, kaufen Sie diesen Drehbleistift! Er ist nicht kaputt zu kriegen. Sie können ihn aus dem 4. Stock auf die Straße werfen, Sie können mit dem Auto darüberfahren, Sie können ihn als Schraubenzieher benutzen und..." Da kommt eine Stimme aus der Menge: "Kann man auch damit schreiben?"

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Ein stark angetrunkener Passant spricht eine Frau auf der Straße an: "Mensch, bist du aber häßlich!" "Ach, sie sind doch völlig besoffen." "Stimmt genau, aber ich bin morgen wieder nüchtern."

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Die Mutter sagt völlig entsetzt zu ihrer Tochter: "Du kriegst ein Kind?!" "Ja, das hat der Arzt gesagt." "Und vom wem?" "Das hat er nicht gesagt."

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Ein Mantafahrer zum anderen: "Boa, ey, ich hab‘ mir jetzt ´nen Duden gekauft." Erwidert der andere: "Geil, Alter, hast‘n schon eingebaut?"

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"Ich habe jetzt schon tagelang nicht mehr geschlafen." "Bist du da nicht furchtbar müde?" "Nee, nachts schlafe ich ja gut."

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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Sei froh, zufrieden und lächle, es könnte schlimmer kommen." Und ich war froh, zufrieden und lächelte, und es kam schlimmer.

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Feststellung am Montag, morgens: Wenn nichts dazwischenkommt, ist morgen Mittwoch. Aber es wird etwas dazwischenkommen – der Dienstag.

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Man kann in seinem Leben nicht alle schönen Frauen der Welt lieben, mindestens aber sollte man es versucht haben.

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Zwei Fallschirmspringer unterhalten sich im freien Fall. Sagt der eine: "Von hier oben sehen die Menschen aus wie Ameisen." Sagt der andere: "Mensch, das sind Ameisen!"

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Fragt ein Zechkumpan den anderen: "Sag mal, warst du schon mal in China?" "In China? Nee." "Da mußt du doch meinen Bruder kennen, der war auch noch nicht in China."

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Treffen sich zwei Hellseher. Fragt der eine: "Kommst du mit?" Sagt der andere: "Nee, da war ich schon."

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Ein Schwein schaut in die Steckdose und sagt: "Na, arme Sau, haben sie dich eingemauert."

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Ich muß immer lachen, wenn die Verkäuferin an der Wursttheke fragt: "Alles?", und ich dann antworte: "Nee, alles nich, nur das Stück Jagdwurst da."

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Zwei Musiker, ein blinder und ein tauber: Fragt der Blinde den Tauben: "Tanzt schon jemand?" Fragt der Taube zurück: "Haben wir schon angefangen?"

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Ist eine Blondine im Supermarkt einkaufen. Plötzlich klingelt ihr Handy. "Ja? Ach, Klaus! Woher weißt du denn, daß ich hier bin?"

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Zwei Schafe auf der Wiese. Sagt das eine: "Mäh!", darauf das andere: "Mäh doch selbst!"

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"Ist da die Feuerwehr? Hier brennt‘s!" "Wie kommen wir denn zu ihnen hin?" "Ham se nicht mehr diese roten Autos?"

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Fragt ein Blinder den Lahmen: "Na, wie geht's?" Darauf der Lahme: "Siehste doch."

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Der Name ‚Handy‘ wurde übrigens von einem Schwaben erfunden: Als er so ein Ding zum ersten Mal sah, fragte er ganz erstaunt: "Hendie koi Schnur dran?"

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Elke trinkt zum ersten Mal Rum und sagt: "Merkwürdig. Schmeckt wie die Medizin, die mein Mann seit 20 Jahren täglich nimmt."

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"Weißt du nicht ein gutes Mittel gegen Durchfall?" "Ja, Faustan." "Und das hilft?" "Na, er geht davon nicht weg, aber es ist dir dann egal."

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Gast: "Bitte bringen Sie mir das, was die Dame dort hat." Kellner: "Ich versuch’s, aber es wird schwer sein, ihr das wegzunehmen."

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Aufgeregt klopft die Wirtin beim Untermieter an: "Herr Ludwig, was treiben Sie denn da?" "Ich spiele Cello." "Dann bin ich ja beruhigt, ich dachte, Sie sägen die Tischbeine ab."

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Fragt ein Junggeselle den anderen: "Du, meine Socken sind zerbrochen, kannst du mir helfen?" "Na, klar. Nimm meine, die stehen unter meinem Bett."

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Ein Bayer fragt einen Türken: "Soag a mol, wo gehts na hier nach Aldi?" Der Türke korrigiert: "Zu Aldi." Der Bayer: "Woas, Aldi is scho zua?"

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Kommt ein Mann in die Apotheke und möchte fünf Gramm Arsen. "Haben Sie ein Rezept dafür?" "Nein, aber ein Foto von meiner Frau wird Sie überzeugen."

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"Ach, du hast jetzt Telefon, das wußte ich gar nicht." "Ja, liest du denn kein Telefonbuch?"

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Kommt ‘n Skelett in die Kneipe: "Herr Ober, bitte ein Bier und einen Lappen."

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Fragt der Passant den Angler: "Beißen sie?" Darauf der Angler: "Nur, wenn Sie mich weiter beim Angeln stören."

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"Na, wie geht’s eurem Kleinen?" "Danke, noch zwei Raten an die Hebamme, dann gehört er uns."

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"In diese Verse habe ich mein ganzes Feuer gelegt", meinte der Dichter zum Verleger. Der Verleger darauf: "Umgekehrt wäre es besser gewesen."

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"Wer ist denn der da mit dem Wasserkopp?" "Das ist mein Sohn." Oh, hmmmm... steht ihm aber gut."

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In der Kneipe: "Ich würde die Tussi sogar heiraten, hübsch isse ja – nur ein bissel doof." "Na ja, du brauchst natürlich eine, die Verstand für zwei hat."

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Steht eine beleibte Frau vorm Spiegel und sagt: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" Darauf der Spiegel: "Geh mal zur Seite, ich seh’ ja nichts!"

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Eine Frau, nackt, sich im Spiegel betrachtend: "Dieses Ekel gönne ich ihm."

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Nach der Geburt: "Finden Sie nicht auch, daß mir mein Baby auffallend ähnlich sieht?" "Ja, aber keine Angst, das gibt sich mit der Zeit wieder."

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Eine Frau im Zoo zu einem neben ihr stehenden Mann: "Was wohl der Tiger sagen würde, wenn er sprechen könnte?" "Er würde sagen: ‘Ich bin ein Leopard‘, gute Frau."

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Ein Wachhund zum andern: "Hörst du nichts?" "Doch." "Und warum bellst du dann nicht?" "Na, dann höre ich doch nichts mehr."

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Paul gibt fürchterlich an: "Stell dir vor, zu Hause habe ich Liebesbriefe in sechs verschiedenen Sprachen." "Na und?", meint Siggi, "ich zahle Alimente in 10 verschiedenen Währungen."

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Erzählt ein Bauer seinem Freund: "Stell’ dir vor, letztens bin ich mit meinem Trecker in eine Radarfalle gefahren." Meint der: "Und, hat’s geblitzt?" "Nein, gescheppert."

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Graf Bobby liest in der Zeitung, daß in München jede Stunde ein Fußgänger überfahren wird. Erschüttert meint er: "Wie der das nur aushält."

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Stell dir vor, du findest einen 100-DM-Schein in deiner Hosentasche. Was würdest du tun? Ich würde mich fragen, wessen Hose ich anhabe.

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Kommt ein Huhn in den Elektroladen: "Ich hätte gern eine Legebatterie."

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Steigt einer in einen Bus ein, in dem lauter Neger sitzen. Sagt er zum Fahrer: "Nanu, hat’s hier gebrannt?"

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"Jetzt schwant mir aber was", knurrte wütend der Erpel, als die Hälse der Küken länger und länger wuchsen.

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Der Tourist: "Gibt es einen ungefährlichen Weg zum Berggipfel hinauf?" Der Bauer: "Gehen’s einfach den Kuhfladen nouch. Wo die Rindviecher laafn, konn Ihna a nix possiern."

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Was ist der Unterschied zwischen einem Handwerker und dem Wonnemonat Mai? Ein gewaltiger: Der Mai ist bisher immer gekommen.

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Dagobert liest seiner Frau aus der Morgenzeitung vor: "Alle berühmten Männer hatten unbedeutende Väter." "Das sage ich doch immer, unser Sohn hat alle Chancen."

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Eine Dame beschwert sich im Bus bei Harry: "Nehmen sie ihren Hund da weg! Ich spüre schon die Flöhe an meinem Bein." Sagt Harry: "Karo, komm hierher, die Dame hat Flöhe."

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"Du, ich hab da so weiße Flecken in meiner Unterhose entdeckt. Ich glaube, ich habe Zucker." "Was? Oh je, dann habe ich Zimt."

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"Zwanzig Jahre lang sind meine Frau und ich vollkommen glücklich gewesen", sagt der Mann an der Bar. "Und dann?", fragt der Mixer. "Und dann haben wir uns kennengelernt."

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"Du hattest mir fest versprochen, daß wir im Sommer heiraten." "Na ja, schon, aber sei doch mal ehrlich: Haben wir in diesem Jahr überhaupt einen Sommer gehabt?"

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Mein Gehalt ist groß genug, Chef, Sie brauchen es nicht zu erhöhen. Nur – vielleicht könnten Sie es öfter zahlen?

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Zwei Freundinnen: "Ich muß höllisch aufpassen, daß ich kein Kind kriege." "Ich denke, dein Mann hat sich sterilisieren lassen?" "Eben."

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Neulich, als ich mal wieder eine Sardinendose öffnete, sah ich mit Erschrecken, daß die Meeresverschmutzung immer mehr zunimmt: Die ganze Dose voller Öl. Und die Fische alle tot.

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Klein Fred zum neuen Pelzmantel seiner Mutter: "Muß das arme Vieh dafür gelitten haben!" Darauf die Mutter entsetzt: "Wie sprichst du eigentlich von deinem Vater?"

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"Georg, wie schmeckt dir das Essen heute?" "Suchst du schon wieder Streit, Herta?"

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Sie: "Mußt du eigentlich jeden Abend so spät von der Kneipe nach Hause kommen?" Er: "Nein, das tue ich freiwillig."

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Seit 17 Jahren korrigierst du mich, egal was ich sage", mosert der Ehemann. "Seit 18 Jahren, mein Lieber, seit 18."

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Ein Mann im Reisebüro: "Ich suche für meine Frau einen Winterkurort in den Bergen. Haben Sie etwas hübsches mit Lawinengefahr?"

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Die Witwe: "Mich tröstet, daß mein Mann nicht lange leiden mußte." "Wie, waren Sie nur kurze Zeit verheiratet?"

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Sie: "Was laufen Sie eigentlich die ganze Zeit hinter mir her?" Er: "Jetzt, wo Sie sich umdrehen, frage ich mich das auch."

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Angesäuselt kommt der Ehemann nach Hause. "Entschuldige, Liebling, wir haben nur ein kleines Wettrinken veranstaltet." "Das rieche ich", faucht sie, "und wer wurde zweiter?"

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Sie zu ihm am Morgen, nach der Hochzeitsnacht: "So, und jetzt stehst du auf und kochst Kaffee, oder kannst du das auch nicht?"

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"Die Polizei sucht einen großen blonden Mann um die dreißig, der Frauen belästigt!" liest Frau Schröder ihrem Mann vor. Darauf er: "Du meinst, daß das der richtige Job für mich ist?"

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"Mensch Gustav, sieht man dich auch mal wieder. Biste noch mit Katrin befreundet?" "Nee, mein Lieber, die habe ich zum Teufel gejagt." "Meine Güte – der arme Teufel."

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"Hallo, Hugo, stell dir vor, ich werde Vater." "Und warum machst du dann so ein trauriges Gesicht?" "Na ja, ich muß es noch meiner Frau sagen."

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"Du erzählst allen Leuten, ich sei blöd?" "Warum fragst du, ist das ein Geheimnis?"

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Trommelt einer gegen die Toilettentür und ruft: "Laß mich rein, ich hab‘ Durchfall!" Tönt von drinnen eine gequälte Stimme: "Du glücklicher."

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"Verzeihung, gnädiges Fräulein, darf ich Sie wiedersehen?" "Rufen Sie mich doch einfach an. Meine Nummer steht im Telefonbuch." "Und Ihr Name?" "Steht daneben."

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Im Fundbüro. "Ich habe gestern 20 Euro verloren." "Bedaure, aber in letzter Zeit wurden nur größere Scheine abgegeben." "Macht nichts. Ich kann rausgeben."

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Ein Hotelgast ruft beim Nachtportier an: "Ich habe eine Maus im Zimmer." "Nur keine Eile, die Dame kann sich auch morgen früh anmelden."

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"Ich glaube, ich bin gegen Leder allergisch." "Wieso?" "Immer, wenn ich morgens aufwache und noch die Schuhe anhabe, brummt mir der Schädel."

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Gespräch unter Freundinnen: "Warum übst du denn neuerdings jeden Tag vier Stunden Klavier?" "Man muß wissen, was man will." "Und was willst du?" "Die Wohnung nebenan."

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"Hallo, ist dort der Tierschutzverein? Kommen Sie bitte sofort her! Bei mir sitzt ein unverschämter Briefträger auf dem Baum und bedroht meine Dogge."

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Ein Polizist kommt nach Hause. Seine Frau teilt ihm mit, daß ihr Sohn auf die Hilfsschule soll. "Na, wenn er das Zeug dazu hat."

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"90% aller Menschen schreiben mit Kugelschreibern." "Ach, und was machen die anderen 10% damit?"

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Die dezente Anmache im Café: "Sie ahnen gar nicht, schöne Frau, um wieviel hübscher Sie nach dem Cognac geworden sind." "Ich habe doch gar keinen getrunken." "Aber ich."

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Der Ehemann zu seiner Frau, leicht provozierend: "Unser Junge hat aber sehr viel Verstand. Von wem er den wohl hat?" "Sicher von dir, ich hab’ meinen noch."

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"Bitte zwei Pfund Spaghetti." "Das heißt jetzt Kilo." "Gut, dann eben zwei Pfund Kilo."

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Zwei Epileptiker unterhalten sich. "Ich habe gehört, du hast gestern in der Disco den Breakdance-Wettbewerb gewonnen?" "Ja, aber eigentlich wollte ich mir nur eine Cola holen."

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Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: "Oh, es geht mir schlecht." "Was hast du denn?" "Ich habe Homo Sapiens." "Macht nix, habe ich auch gehabt, geht von alleine wieder weg."

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Auf dem Markt tritt ein Feuerschlucker auf. Sagt einer: "Schade, daß der arme Kerl nicht vorgestern da war, als die Fabrik brannte. Da hätte er sich mal so richtig sattessen können."

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Ein Dicker zu einem Dünnen: "Wenn man dich ansieht, meint man, es wäre eine Hungersnot." Darauf der Dünne: "Und wenn man dich ansieht, meint man, du wärst Schuld daran."

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Unterhalten sich zwei Freunde: "Gestern im Kaufhaus, plötzlich war der Strom weg, und ich stand 2 Stunden im Fahrstuhl." "Mir erging es nicht besser, ich stand 2 Stunden auf der Rolltreppe!"

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Läuft einer am Flußufer entlang und sieht, wie jemand aus dem Fluß trinkt. "He, das Wasser ist doch giftig!" "Isch nix verstehn." "Oh, trink langsam, das Wasser ist kalt."

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"Haben Sie ein gutes Haarwuchsmittel?" fragt der Kahlkopf den Drogisten. "Ja. Das hier ist sehr gut. Ein paar Tropfen auf einen Bleistift, und Sie haben eine hervorragende Zahnbürste."

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Ein Mann kommt zu einer Tankstelle und sagt: "Ich hätte gern 2 Scheibenwischerblätter für meinen Trabbi.". Der Tankwart sieht den Trabbi an und meint: "Das ist ein fairer Tausch."

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Kriminalbeamter: "Sie behaupten also, ihr Mann habe sich erhängt. Woher stammen dann aber die Beulen an seinem Kopf?" Ehefrau: "Er hat ein Gummiband genommen."

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Meine Frau kann kein Blut sehen, außer es ist meines.

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"Haben Sie Probleme mit Alkohol?" "Nein, aber ohne."

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"Das soll ein Schaumwein sein, der schäumt ja überhaupt nicht." "Na und? Haben Sie schon mal einen Glühwein gekriegt, der glüht?"

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Er: "Liebst du mich auch?" Sie: "Ja, dich auch."

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"Sie können doch nicht den Dieb Ihres Autos zu Fuß einholen Herr Müller." "Na, da kennen Sie aber mein Auto schlecht."

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Frau Müller schimpft mit Ihrer Tochter: "Das ist nun die Jugend von heute. Mit 16 schon jeden Abend in der Disco – aber Muttis 30. Geburtstag vergessen."

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"Haben Sie zehn Sekunden Zeit", fragt ein Zuschauer den Schiedsrichter. Der nickt zustimmend. "Dann erzählen sie mir mal alles, was Sie über Fußball wissen."

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"Warum bist du eigentlich nie Soldat gewesen?" "Keine Ahnung, dabei habe ich bei jeder Musterung mit dem Stabsarzt eine Wette um 500 Euro gemacht, daß ich diesmal tauglich bin.

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"Wenn Sie nicht in den nächsten 5 Minuten zahlen, hole ich die Polizei" sagt der Ober. "Und Sie glauben, die zahlt?"

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"Findest du nicht, daß mir die Gurkenmaske zu einem besseren Aussehen verholfen hat?" "Gewiß, mein Schatz, ich frage mich nur, warum du sie wieder abgenommen hast."

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Kurz vor ihrem Ende hat die Sowjetunion noch ein gutes Geschäft mit Ostfriesland gemacht. Sie verkaufte alle Briefkästen aus Tschernobyl als Mikrowellenherde.

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Schild vor dem Hut eines Straßensängers: "Ich nehme auch Schweigegeld."

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Flotte Arbeit: Beim Streichen der Turmuhr wurde dem Malermeister vom kleinen Zeiger der Pinsel aus der Hand geschlagen.

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"Hallo Fritz, was treibst du eigentlich?" "Ich verkaufe Möbel." "Aha, dann geht es dir sicher gut." "Nee, ganz und gar nicht. Es sind meine eigenen."

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Ehefrau zur Nachbarin: "Mein Mann ist sehr tierlieb, jeden Morgen hat er einen Kater."

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Frau zum Taxifahrer: "Oh, mein Geld reicht nicht. Bitte fahren Sie 400 Meter zurück."

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"Ich lese gerade, daß braunhaarige Männer treuer sein sollen, als blonde und schwarze." "Ja. Aber am treuesten sind die weißhaarigen."

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Der Chefdekorateur zum Lehrling: "Ich schätze es zwar, wenn meine Leute bei der Arbeit schnell sind. Aber die letzte Schaufensterpuppe, die du ausgezogen hast, war unsere Chefin."

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Zwei Freunde unterhalten sich: "Meine Frau fährt Auto, wie der Blitz." "So schnell, meinst du?" "Nein. Sie trifft die Bäume."

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Kinder, Kinder

Die kleine Liesa steht mit ihrer Mutti im Zoo vor dem Elefantengehege. "Mutti, woher kommen eigentlich die Elefantenbabys? Aber erzähl mir jetzt nicht, die bringt der Klapperstorch!"

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Fragt Klein Erna ihre Tante: "Sag mal, Tante, warum hast du und Onkel Bertram eigentlich noch keine Kinder?" Antwortet die Tante: "Weißt du, Erna, der Klapperstorch hat uns noch keine gebracht." "Ach so", meint Klein Erna, "ja, wenn ihr noch an den Klapperstorch glaubt, dann ist mir alles klar."

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Klein Klausi raucht in aller Öffentlichkeit fröhlich eine Zigarette. Da kommt eine ältere Dame vorbei und meint: "Was sagen deine Eltern eigentlich dazu, daß du schon rauchst?" "Und was würde Ihr Mann sagen, wenn er wüßte, daß Sie auf der Straße fremde Kerle anmachen?"

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Die Personalien der Schüler werden aufgenommen. "Ich bin halbehelich, Fräulein"; sagt Moritz. "Das gibt’s nicht, Moritz. Entweder ehelich oder unehelich." "Das gibt es doch. Bei uns war’s nämlich so: Mutti ist ledig, aber mein Papa ist verheiratet."

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Opa erzählt vollmundig von seinen Kriegserlebnissen. In seinen Ausführungen wird er vom kleinen Max unterbrochen: "Sag mal, Opa, wofür haben die im Krieg eigentlich außer dir auch noch andere Soldaten gebraucht?"

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Zwei bekannte Fernsehautoren unterhalten sich. "Ärgerlich", sagt der eine, "gestern hat mein dreijähriger Sohn mein letztes Manuskript zerrissen." Darauf der andere: "Erstaunlich, noch so klein und kann schon lesen."

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Der stolze Vater prahlt beim Kaffee, wie toll sein zweijähriger Sohn schon sprechen kann. "Bubi, sag’ mal Rhinozeros!" Der Kleine kommt zum Tisch gekrabbelt, zieht sich an der Tischkante hoch, schaut in die Runde und fragt: "Zu wem?"

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In der Straßenbahn in Berlin: Ein Mann mit einer unförmigen Nase – einer "Knolle mit Ableger", daneben eine Mutti, und beiden gegenüber sitzt der 5jährige Sohn, der öfter recht vorlaut ist. Der Kleine starrt unentwegt auf die Nase, die Mutti schwebt in tausend Ängsten. Sie legt heimlich den Finger auf den Mund, da sagt der Kleine: "Nee, Mutti, ick sach ja nischt, ick kieck’se mir bloß an."

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"Du bist ein Ferkel!" sagt der Vater zum Sohn. "Du weißt ja, was das ist." "Ja, das ist das Kind von einem Schwein."

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"Ich wünsche mir so sehr einen Hund", klagte Susi ihrer Freundin, "aber meine Mutter läßt keinen ins Haus." " Und dein Vater?" "Na ja, der darf rein."

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Der Vater hat seinen Chef zum Essen eingeladen. Die kleine Tochter beobachtet den Herrn Direktor aufmerksam. "Na, mein kleines Fräulein", fragt der Direktor freundlich. "Was gibt es denn an mir so interessantes zu sehen?" Darauf die Kleine "Ich möchte Sie gerne trinken sehen. Vati sagt immer, Sie saufen wie ein Pferd."

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Fritz kommt von der Schule nach Hause und sagt: "Du, Vati, wir haben heute in Biologie gelernt, der Mensch stammt vom Affen ab." Sagt der Vater: "Du vielleicht, aber ich nicht."

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In der Schule sollen die Kinder Sätze bilden, in denen die Wörter "wahrscheinlich" und "denn" vorkommen. Es meldet sich die kleine Lisa: "Wahrscheinlich gibt es Morgen schönes Wetter, denn heute scheint schon die Sonne." Auch die kleine Frieda hebt den Finger: "Meine Mutter geht in den Keller. Wahrscheinlich holt sie Kartoffeln, denn sie hat den Korb am Arm." In der letzten Bankreihe schnippt das kleine Fritzchen immerzu mit den Fingern. Aber nun nimmt ihn die Lehrerin dran. "Nun, Fritzchen, du weißt also auch einen Satz?" Fritzchen: "Ja. Meine Oma geht über den Hof mit der TIMES unter dem Arm." Die Lehrerin ist verdutzt: "Und wo sind die Wörter ‚wahrscheinlich‘ und ‚denn‘?" Darauf Fritzchen: "Wahrscheinlich geht sie kacken, denn Englisch kann sie nicht."

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Vater und Sohn machen eine Radtour. Dabei sieht der Papa, wie der Sohnemann eine Biene überfährt. Der Vater wird sofort erzieherisch wirksam und eröffnet dem Söhnchen: "Du hast gerade eine Biene überfahren, ein Lebewesen. Ab sofort darfst du drei Wochen keinen Honig mehr essen." Während der Vater diese Worte spricht, überfährt er selber aus Unachtsamkeit einen kleinen Vogel. Darauf der Sohn: "Soll ich Mutti sagen, was du jetzt drei Wochen nicht darfst, oder machst du das selbst?"

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In der Schule wird schätzen geübt, und so läßt die Lehrerin die Kinder schätzen wie hoch die Schule wohl sei. Klaus meint: 33 m, Else schätzt 18 m. Als die Lehrerin dann Fritzchen fragt, sagt der: "1,10 m." "Aber Fritzchen, wie kommst du den darauf?" Sagt der: "Ganz einfach ich bin 1,35 m, und die Schule steht mir bis zu Hals. "Daraufhin ist die Lehrerin so sauer, daß sie Fritzchen zum Rektor schleift, und ihm den Fall schildert. Der aber ist besonnen, und erklärt ihm das Schätzen noch mal und läßt ihn dann schätzen wie alt er ist. "66 Jahre" sagt Fritzchen. "Prima", sagt der Rektor, "stimmt genau. Aber jetzt sag doch mal, wie du darauf gekommen bist." "Ja wissen sie, Herr Direktor", sagt er, "bei uns in der Straße wohnt ein Halbidiot, und der ist 33."

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"Ich glaube, Sven mißtraut uns." "Wie kommst du denn darauf?" "Er hat für seine fünf Euro Taschengeld ein Nummernkonto in der Schweiz angelegt."

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Freds große Schwester hat neue Stiefel gekauft. "Herrlich", schwärmt sie, "ich fühle mich wie in meiner eigenen Haut." "Kein Wunder", brummt der Kleine, "es ist ja auch Ziegenleder!"

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Ein Junge fragt seinen Vater: "Papa, weißt du, wer Hamlet war?" "Natürlich weiß ich das, aber schließlich sollst du ja lernen und nicht ich. Hol’ dir also die Bibel und sieh selbst nach!"

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"Mama, warst du früher mit einem Indianer verheiratet?" "Nein, mein Junge, wie kommst du denn darauf?" "Mama, woher hast du dann die Skalps, die auf deinem Toilettentisch liegen?"

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"Mami", heult Evchen, "Klausi hat mich im Bad vollgespritzt." "Spritz doch einfach zurück." "Kann ich doch nicht, Mami. Ich bin doch ein Mädchen."

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Der Lehrer sagt erbost: "Ihr seid in Mathematik so schlecht, daß siebzig Prozent eine sechs bekommen werden. "Tönt es aus der hintersten Reihe: "So viele sind wir ja gar nicht."

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Mädchen zur Lehrerin: "Gestern nachmittag wurde ich defloriert." "Das heißt ‘konfirmiert’", sagt die Lehrerin. "Ja, auch, das war am Vormittag."

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Bitte ein Kilo Milch, verlangt Klaus. Die wird gemessen und nicht gewogen. Dann eben einen Meter, bitte.

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Der Lehrer schreibt 2:2 an die Tafel und fragt: "Was bedeutet das?" "Unentschieden", ruft die Klasse.

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Der Lehrer: "Was wißt ihr von den Ziegen?" Fred: "Von der Geiß bekommen wir die Milch und vom Bock das Bier."

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Fragt die Oma den kleinen Sohn des Bahnhofsvorstehers: "Nun, wie war denn dein erster Schultag?" "Ach, Omi, alles Betrug! An der Tür steht: ‚1. Klasse‘, und drinnen alles nur harte Holzbänke."

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Fragt die Lehrerin in der Geschichtsstunde den Fritz, der einige Zeit krank war: "Fritz, wie lange hast du denn gefehlt?" Antwortet er: "Seit dem Dreißigjährigen Krieg."

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"Vati, was sind eigentlich Idioten, sind das Tiere?" "Nein, mein Sohn, das sind Menschen wie du und ich."

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Die Mutter rennt ins Kinderzimmer, aus dem der kleine Moritz brüllt. Auf ihre Frage, was denn los sei, antwortet Moritz: "Katrin hat mir an den Haaren gezogen." Die Mutter besänftigt den Sohn: "Katrin ist doch viel zu klein und weiß nicht, daß das weh tut." Nach einer Weile gibt es wieder Geschrei. Diesmal von Katrin. Moritz kommt triumphierend aus dem Zimmer: "So. Nun weiß sie, daß es weh tut."

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Fritz beklagt sich bei seinem Freund Peter: "Immer, wenn ich denke, ich habe endlich alles kapiert, schicken die mich in die nächst höhere Klasse, und der ganze Streß geht von vorne los."

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Der Lehrer sagt zu Peterchen: "Du Peter, wer von euch hat gestern vom meinem Apfelbaum Äpfel geklaut." "Herr Lehrer, ich kann hier in der letzten Bank nichts verstehen." "Das wollen wir doch einmal sehen", sagt der Lehrer. "Komm nach vorn und setz dich auf meinen Platz. Und dann stellst du mir eine Frage." Sie tauschen die Plätze. Da fragt Peterchen: "Herr Lehrer, wer hat gestern mit meiner Schwester geschlafen?" Antwortet der Lehrer: "Peter, du hast recht. Hier hinten versteht man wirklich nichts."

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"Was meinst du wohl", sagt die Mutter böse zu Moni, "was mit kleinen Mädchen geschieht, die ihre Portion nicht aufessen?" "Die bleiben schlank, werden Models und verdienen eine Menge Geld."

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Der Lehrer fragt: "Angenommen, eine Mutter will zehn Äpfel an sechs Kinder verteilen. Was macht sie?" "Apfelmus, Herr Lehrer."

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Die Mutter fleht ihren Sohn an: "Streng dich doch endlich einmal etwas mehr an!" Darauf der Sohn: "Ich will mich nicht anstrengen. Ich will nicht klug werden. Ich will auch nicht schön werden. Ich will genauso werden wie Vater."

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Am ersten Schultag: "Ich möchte gern wissen, wie ihr heißt", sagt die Lehrerin. "Sepp heiße ich", antwortete der erste Schüler. "Das heißt Josef", verbesserte ihn die Lehrerin. "Ich heiße Hannes", sagt der zweite Schüler. "Das heißt Johannes. Und wie heißt du?" "Ich heiße Jokurt."

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Fritzchen fragt seine Oma: "Stimmt es eigentlich, daß man seine Haare verliert, wenn man alt ist?" "Ja, mein Kind." Nach einer Weile fragt Fritzchen: "Oma stimmt es, daß man seine Zähne verliert, wenn man alt wird?" "Ja, mein Kind." "Oh je, ich glaube, die haben uns mit dem Baby beschissen."

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Peter kann die Aufgabe nicht lösen. "Der Lehrer ist ein Ekel", flüstert Markus ihm zu. "Nicht vorsagen", ermahnt der Lehrer, "er wird schon von allein darauf kommen."

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Enkel: "Opa, wo willst du denn mit meinem Fahrrad hin?" Opa: "Zum Friedhof!" Enkel: "Aber ...wer bringt dann mein Fahrrad wieder zurück?"

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Fritzchen wird von der Lehrerin gefragt: "Welches Tier hat Klauen?" "Ein Schwein." "Richtig, kann aber auch eine Kuh sein. Und welches Tier hat Pfoten?" "Eine Katze." "Richtig, kann aber auch ein Hund sein." Fritzchen überlegt sich: "Das mache ich jetzt auch mal mit ihr", und sagt dann: "Frau Lehrerin, was ist hart, wenn man es reinsteckt und weich, wenn man es rauszieht?" Die Lehrerin gibt Fritzchen empört eine Ohrfeige. Fritzchen sagt: "Richtig, kann aber auch ein Zwieback sein."

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Die Frau des Dompteurs hat gerade ihr zehntes Kind geboren. Meint die älteste Tochter zu ihrem Vater: "Du, Papa, du dressierst Löwen, Tiger, Leoparden und Panther. Wann endlich bändigst du den Storch?"

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Mathematikunterricht in der ersten Klasse. Der Lehrer fragt: "Wenn ich in der einen Hand fünf Apfelsinen habe und in der anderen Sechs, was habe ich dann?" Fritzchen antwortet: "Riesengroße Hände."

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Mißverständnisse

Ein Kunde im Fleischerladen: "Ich hätte gern 200 Gramm Leberwurst - von der dicken groben." Darauf der Fleischer: " Da muß ich Sie leider enttäuschen, die ist heute in der Berufsschule."

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Eine Frau kommt zum Gynäkologen. Als sie das Sprechzimmer betritt, legt sich der Arzt rücklings auf den Boden und sagt, sie solle einmal längs über ihn drüberlaufen. Die Frau stutzt, schaut die Schwester fragend an, was denn das sein solle. Die Schwester beruhigt sie: "Das geht schon in Ordnung. Er ist ein Umschüler, vorher war er Autoschlosser."

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Zwei Freunde gehen am Ostseestrand spazieren. Der eine schaut fortwährend aufs Meer und freut sich. Fragt der andere: "Was grinst du denn immerzu?" "Ach, ich freue mich über meine Frau. Sie hat jetzt Schwimmen gelernt. Gestern konnte sie erst drei Züge, heute taucht sie schon seit einer Stunde."

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Zwei alte Friesen, sehr wortkarg, beide über 70, wohnen zusammen. Der eine ist dabei, sich ein Jackett anzuziehen. Daraus ergibt sich ein Gespräch: "Wo gehst'n hin?" --- "Friedhof." --- "Spazieren?" --- "Nee. Klassentreffen."

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Unterhalten sich zwei Kumpels "Woher hast du denn das blaue Auge?" "Ach, schlimme Fehldeutung. Als wir gestern bei Tisch gebetet haben und die Stelle kam ‚...und erlöse uns von dem Übel‘ habe ich unglücklicherweise meine Schwiegermutter angesehen."

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Petra hatte eine neue Freundin in der Schule, Manuela, und lädt sie zum erstenmal zu sich nach Hause ein. Petra entschuldigt sich und holt ihre Mutter, um sie Manuela vorzustellen. Während Petra aus dem Raum ging, blickte sich Manuela im Zimmer um und entdeckte eine attraktive Vase. Sie hob sie hoch und betrachtete sie näher. Als Petra mit ihrer Mutter zurückkam, lugte Manuela neugierig in die Vase. "Oh, das ist die Asche von meinem Vater", sagte Petra zu ihrer neuen Freundin. Daraufhin erschrak sich Manuela so sehr, daß sie die Vase fallen ließ, die in tausend Stücke zersprang und die Asche über den Boden verstreute. Nachdem Manuela erst mal rot anlief, versuchte sie sich zu entschuldigen: "Oh nein!....Oh, Gott!.. Ich wollte nicht... Es tut mir so leid." "Das macht doch nichts, das war eh nur eine billige Vase vom Trödelmarkt" sagte die Mutter. "Aber die Asche Ihres Mannes...." erwiderte Manuela. "Na, ja", sagte sie Mutter, "in Zukunft muß er sich halt mit seinem faulen Hintern erheben und den Aschenbecher aus der Küche holen.

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Im Trainingslager ist eingebrochen worden. Der Kommissar fragt einen 100-Meter-Läufer: "Haben Sie denn nicht versucht, den Kerl einzuholen?" "Oh ja", sagt der Läufer, "ich überholte ihn sogar und blieb in Führung, aber als ich mich umdrehte, war er weg."

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Im Zugabteil sitzt ein älterer Mann, greift dauernd in eine Tüte, nimmt etwas heraus, steckt es in den Mund und kaut. Nach einer Weile fragt ihn sein junges Gegenüber: "Was futtern Sie denn da?" "Apfelkerne", antwortet der Ältere. "Die sind gut für die Gesundheit und", nun beugt er sich etwas vor, "steigern das Denkvermögen. Wollen Sie welche?" "Ja." "Drei Stück zwei Euro." Der Jüngere bezahlt brav, steckt einen Kern in den Mund und kaut. Plötzlich begreift er: "Mensch, zwei Euro! Dafür hätte ich ja fast ein Kilo Äpfel mit Hunderten Kernen bekommen." Grinst sein Gegenüber: "Sehen Sie, es wirkt schon."

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Der flotte Kurt unterhält sich auf einer Party mit einem hübschen Mädchen. "Nun stellen Sie sich mal die Peinlichkeit vor. Vorhin sagte ich zu dem Fettsack da drüben, die Dame des Hauses habe einen Hintern, wie ein Flußpferd. Und dann stellte sich heraus, das es ihr Mann ist." "So, so," meint da das Mädchen, "und was hat mein Vater Ihnen darauf geantwortet?"

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"Wohin gehst du" faucht die Hotelbesitzerin ihren Pagen an. "Ich gehe ins Bordell" erwidert der Kleine. Die Chefin schnappt nach Luft. "Unverschämtheit, du bleibst hier, verstanden?" "Na gut" nickt der Page", dann muß sich ihr Mann seinen Regenschirm eben selbst abholen".

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Das Telefon schrillt. Eine wütende Stimme bellt: "Das alte Suppenhuhn, daß Sie mir gestern angedreht haben, ist zäh und ungenießbar. Das müssen Sie zurücknehmen!" "Tut uns leid, aber das ist nach dem Gesetz verboten." "Unerhört, ich spreche doch mit dem Lebensmittelhaus Krummdick und Schluckebier?" "Nein. Hier ist das Standesamt."

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Im Kaffeekränzchen unterhalten sich die Damen angeregt. Fragt Frau Müller "Weiß denn jemand, was aus Schusters Bienchen geworden ist?" "Na", meint Frau Schulz, "die ist doch nach Hamburg gezogen und arbeitet dort in einem Freudenhaus." Sagt die Frau Pastor: "Ach, das ist ja das richtige für das fromme Kind, sie hat ja schon immer so gerne gelacht."

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"Sie haben mich belogen", beschwert sich Müller beim Tapezierer. "Wieso?" "Sie erklärten mir, eine gestreifte Tapete machte das Zimmer höher. Aber mein Kleiderschrank paßt noch immer nicht rein."

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Die Tankwarte haben sich auf eine neue Berufsbezeichnung geeinigt. Die von Aral heißen jetzt "die Aralisten", die von Shell heißen "die Shellisten", die von Esso "die Essoisten". Nur die Tankwarte von BP widersetzten sich dieser Regelung.

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Ein Mann steigt abends in ein Taxi. Da der Fahrer ihn offensichtlich nicht bemerkt, tippt er ihm von hinten auf die Schulter. Der fängt an zu schreien und springt aus dem Auto und läuft weg. Nach 5 Minuten steigt er wieder ein und sagt: "Tut mir leid, ich hatte einen Aussetzer. Bis vorgestern war ich Leichenwagenfahrer."

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Wieder einmal hat die Fußballmannschaft 12:0 verloren. Brüllt der Trainer im Bus: "Ihr Flaschen! Mit euch muß ich wohl wieder ganz von vorne anfangen." Er hält einen Ball hoch: "Also, das hier ist ein Ball", sagt er und legt ihn wieder weg. Meldet sich einer aus der letzten Reihe: "Trainer, kann ich das Ding noch mal sehen?"

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Ein Mann muß so schnell wie möglich zum Bahnhof. Der Taxifahrer rast los wie ein Wilder. Ampel rot – er drüber weg. Nächste Kreuzung wieder rot – er wieder drüber weg. Und wieder, und wieder und wieder. Dann zeigt die Ampel grün. Der Taxifahrer tritt voll auf die Bremse. "Warum denn das – bei grün?" fragt der Fahrgast. "Man muß vorsichtig sein, es könnte ein Kollege kommen."

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Die Damen des Chefsekretariats beschließen: "Wenn der Chef noch einmal einen seiner zweideutigen Witze erzählt, verlassen wir geschlossen den Raum." Kommt der Chef: "Stellen Sie sich vor meine Damen, da ankert eine Yacht im Hafen, die Besatzung besteht aus lauter muskulösen, jungen Männern aus Jamaika... aber meine Damen, wohin denn bloß so eilig, das Schiff bleibt doch noch drei Tage hier."

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Der Herr im Grand Hotel bekam die Rechnung: 49,95 Euro. Der Ober nimmt die fünfzig Euro entgegen, verschwindet und kommt nicht wieder. Der Gast ruft lautstark durch das ganze Hotel: "Hallo, ich bekomme noch 5 Cent zurück!" Zehn Minuten vergehen, dann kommt der Ober mit einer Packung Antibaby-Pillen, oben drauf liegen die 5 Cent. "Was soll das?" "Für Ihre Gattin. Wir möchten nicht, daß sich sowas wie Sie fortpflanzt."

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Eine Frau will ihren Wagen rückwärts einparken. Sie ist dabei sehr vorsichtig, so daß der Mann neben ihr scherzt: "Du kannst ruhig bis auf eine Penislänge an das Auto hinter dir heranfahren." 40 cm vor dem Fahrzeug bremst sie ab. Sagt er: "Hach, kannst du heute wieder Komplimente machen."

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"Was macht eigentlich Ihr Sohn, Herr Krause?" "Er studiert und will das Bankfach einschlagen." "Ach ja? Und wenn er dabei erwischt wird?"

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Susi kommt zu den Eltern und sagt: "Meine Freundin hat sich ein heißes Höschen gekauft. Das ist ganz toll, ich will auch so eins haben." Darauf die Eltern: "Das kommt gar nicht in Frage, du bist erst 14 Jahre alt." Susi geht zum Opa und klagt ihm ihr Leid. Darauf fragt Opa: "Was kostet denn so ein Höschen?" "Etwa 50 Euro." Da gibt ihr Opa 100,- Euro und sagt: "Bring mal gleich 2 Stück! Oma hat auch immer so einen kalten Hintern."

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Ein Manager kommt von der Arbeit früher nach Hause. Sein Sohn wirkt ganz nervös. Schließlich sagt er mit zitternder Stimme: "Papa, in euerem Schlafzimmerschrank ist ein Gespenst. Der Vater sagt: "Ach was, Gespenster gibt‘s doch gar nicht." Der kleine läßt nicht locker. Der Manager geht achselzuckend zum Schrank, öffnet ihn und vor ihm steht einer seiner leitenden Angestellten. "Du? Ich habe dich aus der Gosse geholt, dir Brot und Arbeit gegeben, dir gezeigt, wie du nach ganz oben kommst, und was machst du? Was ist der Dank? Du erschreckst mein Kind."

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Neulich nach einem Konzert. Ein Schlagerstar wird von einem Mann aufgehalten: "Ach, gut, daß ich Sie treffe. Seit Monaten verfolge ich alle Konzerte von Ihnen. Die sind ziemlich schlecht besucht, oder?" "Keineswegs. Alle ausverkauft." "Aber ihre letzte CD lief doch nicht so recht?" "Und ob – über eine Million mal verkauft. Aber warum fragen Sie als Fan so komische Sachen?" "Fan? Ich bearbeite beim Finanzamt Ihre Steuererklärung."

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Der Glaser hatte schon 34 Fensterscheiben gewechselt, bevor er merkte, daß sein Brillenglas einen Sprung hatte.

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Der Regisseur erklärt der Hauptdarstellerin die nächste Szene: "Also, Sie liegen hier auf dem Bett. Da kommt ein Mann in Ihr Schlafzimmer gestürzt, fesselt und knebelt Sie, zieht Sie dann aus und vergewaltigt Sie." "Sieht er wenigstens gut aus?" "Ja, doch, sogar sehr gut." "Dann braucht er mich doch nicht erst zu fesseln und zu knebeln."

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Zwei Freunde treffen sich auf der Straße. "Stell dir vor," sagt der eine, "der Meier ist gestern vom Blitz getroffen worden. Er war sofort tot." "Der arme Teufel. Aber er hat in der letzten Zeit immer schon so schlecht ausgesehen."

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Ein Arbeitsloser geht zum Arbeitsamt, wo er prompt die Adresse einer Firma bekommt, die Arbeitskräfte sucht. Am nächsten Tag erscheint er jedoch wieder auf dem Arbeitsamt. "Und", fragt ihn der Beamte, "was war es diesmal? War die Arbeit zu schmutzig, zu schlecht bezahlt?" "Nein", sagt der Arbeitslose, "dort hing ein Schild, 'Arbeitskräfte beiderlei Geschlechts gesucht'. Jetzt frage ich Sie: Wer hat das schon!?"

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Kritisiert der Direktor seine Sekretärin: "Seit wann wird denn ‚Physikalisch‘ mit ‚F‘ geschrieben?" Klagt sie: "Entschuldigung. Im Moment geht es nicht anders. Das ‚V‘ auf meiner Tastatur ist zur Zeit defekt."

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Ein Mann geht mit seinem Hund an einem See spazieren. Plötzlich sieht er, wie sich eine Frau mit letzter Kraft über Wasser hält, noch einmal um Hilfe ruft und dann untergeht. Er springt sofort ins Wasser, packt die Frau und zieht sie ans Ufer. Er legt sie auf den Rücken und beginnt mit ihren Armen pumpende Bewegungen zu machen. Jedesmal kommt ein dicker Wasserstrahl aus ihrem Mund geschossen. Ein Radfahrer hat inzwischen angehalten, schaut dem Treiben zu und schüttelt den Kopf. Der Mann pumpt weiter und jedesmal kommt ein Wasserstrahl aus dem Mund der Frau. Der Radfahrer schüttelt den Kopf und meint, daß das so nie etwas wird. Nachdem er das mehrfach wiederholt hat, platzt dem Mann der Kragen, und er schnauzt den Radfahrer an: "Mensch, seien Sie still! Ich weiß, was ich tue, ich bin Arzt." "Naja", meint der andere, "ich bin Ingenieur, und ich sage Ihnen, solange die Frau mit dem Hintern im Wasser liegt, pumpen Sie höchstens den See leer."

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Ein Autofahrer hat einen Fußgänger angefahren. Er jammert: "Seit dreißig Jahren habe ich nun den Führerschein, und ausgerechnet jetzt habe ich einen Unfall." Röchelt der Fußgänger: "Muß ich jetzt feiern?"

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"Hast du schon gehört? Unser Chef ist gestorben." "Ja, das habe ich gehört. Aber wer ist denn da noch gestorben?" "Wieso ‚noch‘? Noch ein anderer?" "Ja, das weiß ich eben nicht genau. In der Zeitung steht aber: ‚Mit ihm starb einer unserer fähigsten Mitarbeiter‘."

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"Dieser Schuh paßt", freut sich die Kundin, nachdem sie einen ganzen Berg Schuhe probiert hat, "warum haben Sie mir den nicht gleich gebracht?" Der nette junge Schuhverkäufer verdreht die Augen und bemerkt leise: "Was Sie da anprobieren, ist der Karton."

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Von Ehe und Liebe

"Sind Sie sicher, daß das Ihr Haus ist?" fragt der Polizist den Betrunkenen, der am Türschloß herumfummelt. "Ssicher - hick, machen Sie mir – hick – nur die Tür auf, und ich werde es Ihnen beweisen." Der Polizist schließt auf und kommt in die Wohnung. "Sehen Sie hier die Kommode? und hier den Stuhl? das ist alles meins." Der Polizist geht dem Schwankenden nach bis ins Schlafzimmer. "Das ist mein – hick – Schlafzimmer, sehen Sie das Bett und die Frau darin? Das ist meine Frau. Und sehen Sie auch den Kerl neben ihr? Das bin ich."

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Der Hausherr sagt zu einem Gast: "Finden Sie nicht, daß meine Frau gut singen kann?" "Wie bitte?" "Ich fragte: Finden Sie nicht, daß meine Frau heute sehr gut singt?" "Verzeihen Sie, ich kann Sie nicht verstehen, solange das Weib da vorn so entsetzlich grölt."

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Drei Sekretärinnen unterhalten sich darüber, welche Streiche sie so ihrem Chef bisher gespielt haben. Die erste erzählt: "Meinem Chef habe ich mal alle Schubladen seines Schreibtisches zugeklebt, so daß er nicht mehr an seine Unterlagen herankam." Die zweite sagt: "Also, ich habe in einer Schublade im Schreibtisch meines Chefs Kondome entdeckt, die habe ich mit einer Nadel perforiert." Daraufhin fällt die dritte in Ohnmacht.

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Eine Frau und ein Mann wollen heiraten. Der Mann willigt aber nur unter der Bedingung ein, das die Frau während der Ehe niemals die oberste Schublade seines Nachtschränkchens öffnet. 25 Jahre lang hält sie sich daran, zur silbernen Hochzeit öffnet die Frau aber doch mal die Schublade und findet 3 Eier und 4000 Euro. Tags darauf beichtet sie ihrem Mann ihren Verstoß gegen das Versprechen, möchte aber nun doch gerne wissen, was das zu bedeuten hat. Der Mann verzeiht ihr und sagt ihr, das er für jedes Ei einmal fremdgegangen ist. Darauf hin verzeiht auch sie ihm die 3 Seitensprünge und möchte nun noch wissen, was es mit den 4000 Euro auf sich hat. Darauf hin der Mann: "Jedesmal, wenn die Schublade voll war, habe ich die Eier verkauft."

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Drei Ehemänner unternahmen eine Wanderung durch Oberbayern. Als sie an einem Abend in einer Gaststube saßen und besonders gute Laune hatten, schrieben sie alle drei eine Karte an ihre Ehefrauen mit gleichem Inhalt: "Wenn ich ein Vöglein wär‘, flög‘ ich zu Dir, da ich nicht fliegen kann, vögle ich hier." Die Antworten der drei Ehefrauen kamen postwendend. Die erste hatte sich über die Karte geärgert und schrieb daher: "Du warst zu Haus schon immer gemein, auch auf der Reise bist Du ein Schwein." Die zweite faßte die Sache mit Humor auf und antwortete: "Von Deinem Schreiben glaub‘ ich kein Wort, Du konntest kaum hier, geschweige denn dort." Die dritte dachte: "Dem wisch‘ ich eins aus" und schrieb: "Da Du kein Vöglein bist, sondern ein Wanderer, kannst Du beruhigt sein, mich vögelt ein anderer!"

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Ein Mann erscheint beim Optiker und trägt vor, daß er eine Brille benötige, da er nicht mehr alles exakt erkennen könne. Der Optiker erklärt: "Ich kann Ihnen eine Brille verkaufen, mit der Sie wieder wirklich alles sehen können", und legt ihm ein Modell vor. Nach dem Preis befragt, antwortet der Optiker: "Zweitausend Euro." "Was? Sind Sie noch zu retten? Zweitausend Euro für eine Brille?" "Setzen Sie sie doch erst mal auf", rät der Optiker. Der Mann setzt die Brille auf und der Optiker steht nackt vor ihm. Er setzt die Brille wieder ab, der Optiker ist angezogen. Er setzt die Brille wieder auf, die Assistentin am anderen Tisch ist nackt. Er setzt die Brille wieder ab, die Assistentin ist angezogen. "Na hoi, sagt der Mann, die nehme ich. Die Brille ist ihr Geld wert." Ein wenig später steigt er in die Straßenbahn – mit Brille – alle Fahrgäste nackt, der Straßenbahnfahrer auch. Er schweigt und amüsiert sich köstlich. Zu Hause angekommen setzt er die Brille auf und betritt das Wohnzimmer. Auf der Couch sitzt seine Frau mit seinem besten Freund, beide nackt. Er setzt die Brille ab, die bleiben nackt. Sagt er: "Na, so ein Reinfall, zweitausend Euro für so eine Brille, doch keine halbe Stunde, und schon ist sie kaputt."

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Ein Mann sitzt in St. Pauli in einer Imbißstube am Fenster, als ein hübsches Mädchen vorbeikommt. Er klopft an die Scheibe und fragt: "Wie teuer?" Sagt das Mädchen: "900 Euro." "Aber wieso denn so teuer?" "Weil das Sicherheitsverglasung ist." 

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Ein Mann sitzt vor dem Fernseher und ruft in die Küche zu seiner Frau: "He, bring‘ mal das Bier!" "Wie heißt das kleine Zauberwort mit den zwei ‚t‘?" Er nach kurzer Überlegung: "Aber flott!"

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Der niedergeschlagene Ehemann leert den dritten Doppelten. "Was ist denn mit dir los?" fragt sein alter Freund. "Ach weißt du", stöhnt der Ehemann, "ich komme gestern abend nach Hause, läute, die Tür wird geöffnet, der Flur ist dunkel, ich denke es ist unser Mariechen und will sie küssen." Der Ehemann seufzt. "Na und?", fragt der Freund. "Na und. Es war nicht Mariechen, es war meine Frau. Sie stößt mich sanft von sich und sagt: "Bitte nicht jetzt, Liebling, mein Mann muß gleich kommen."

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Zwei Arbeitskollegen unterhalten sich. "Meine Frau ist schwanger." "Schön, wissen Sie schon, von wem?" "Na hören Sie mal! Was erlauben Sie sich?" "Ist ja schon gut, ich dachte halt, Sie wissen es."

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Ein Ehepaar spielt Golf. Zu ihrem Entsetzen fliegt ein gerade abgeschlagener Golfball durch ein Fenster, welches in viele kleine Scherben zerbricht. Das Ehepaar, sich der Schuld bewußt, geht sofort in das Haus hinein, um den Eigentümer zu verständigen. Beide rufen laut, doch niemand antwortet. Sie gehen in den Raum, wo das zerbrochene Fenster ist und sehen eine zerschlagene Vase, daneben ein Mann mit einem Turban auf dem Kopf. "Sind sie der Eigentümer des Hauses?" fragt der Ehemann. "Nein, ich war 1000 Jahre in dieser Vase eingesperrt, aber jemand hat einen Golfball durch dieses Fenster geschossen, dabei ist die Vase umgefallen, und nun bin ich befreit", antwortet daraufhin der Geist. Der Ehemann, nicht dumm, fragt auch gleich: "Oh, Sie sind ein Flaschengeist?" "Korrekt. Ich erfülle euch zwei Wünsche. Weil ich geizig bin, behalte ich den dritten für mich." Okay, denkt sich der Ehemann und sagt auch gleich: "Super! Also, ich will ein jährliches Einkommen von 1.000.000 DM, steuerfrei." "Ist gemacht. Dein zweiter Wunsch?" "Och, immer gut essen und trinken." "Auch das ist gemacht. Nun mein Wunsch: Ich habe seit 1000 Jahren kein weibliches Wesen mehr gesehen, geschweige denn angefaßt. Laß mich mit deiner Frau schlafen." Das Ehepaar willigt ein und wenige Minuten später vergnügen sich Frau und Geist prächtig, während sich der Ehemann wieder seinem Golfspiel widmet. "Wie alt ist dein Ehemann?", fragt der Geist. "31", antwortet die Frau. "Und da glaubt er noch an Flaschengeister?"

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"Ich habe da was Merkwürdiges erlebt", berichtet die flotte Dagmar ihrer Freundin. "Letzte Woche klingelt es bei uns. Ein junger Mann steht vor der Tür und fragt, ob mein Mann zu Hause ist. Ich sage ‚nein‘. Darauf ging er mit mir ins Schlafzimmer und verführte mich, daß es eine Lust war. Dieses Spiel hat sich bisher viermal wiederholt, langsam frage ich mich: Was will der von meinem Mann?"

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Ein Ehepaar will zum Fasching gehen. Sie haben sich schon Kostüme besorgt. Doch am betreffenden Abend hat die Frau Kopfschmerzen, nimmt Kopfschmerztabletten und legt sich zu Bett. Der Mann muß allein gehen. Nach wenigen Stunden erwacht die Frau und fühlt sich pudelwohl. Sie beschließt, doch noch zum Fasching zu gehen. Da ihr Mann ihr Kostüm nicht kennt, will sie ihn heimlich beobachten. Er tanzt und flirtet mit vielen Frauen. Daraufhin beginnt sie, mit ihrem Mann zu flirten. Schließlich lädt sie ihn in ein benachbartes Schlafzimmer ein und sie verbringen wilde Stunden. Anschließend geht sie nach Hause, setzt sich ins Bett und liest ein Buch. Als ihr Mann kommt, fragt sie ihn, ob er sich amüsiert hätte. Er antwortet: "Nein, ohne dich habe ich keinen Spaß auf Parties." "Hast du getanzt?" "Nein, ich habe ein paar alte Freunde getroffen und wir haben Skat gespielt. Aber der Freund, dem ich mein Kostüm geliehen habe, erzählte, daß er sich köstlich amüsiert habe."

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Neulich stand in der Zeitung: "Jede dritte Frau betrügt ihren Mann." Was soll diese unkonkrete Berichterstattung? Geht’s nicht genauer? Ich brauche Namen, Adressen.

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Sie hat einen Araber geheiratet. Als sie sich am Hochzeitsabend auszieht, sagt ihr frisch angetrauter Mann zu ihr: "Erinnerst du dich noch daran, daß ich dir versprochen habe, dir gleich nach der Eheschließung zu erklären, was ein Eunuch ist?"

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Ein Ehepaar sieht auf dem Markt einen Stand mit seltsamen exotischen Früchten. Lange starrt der Mann auf das Schild mit dem Aufdruck "Import". Die Marktfrau erklärt: "Die werden eingeführt." "Siehst du", sagt der Mann zu seiner Frau, "du hättest sie natürlich gegessen."

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"Was schneidest du denn da aus der Zeitung aus?" will der Wirt von seinem Stammgast wissen. "Den Artikel über den Mann, der seine Frau umgebracht hat, weil sie ständig seine Anzugtaschen durchsucht hat." "Und wozu brauchst du den Artikel?" "Um ihn in meine Anzugtasche zu stecken."

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Ein junger Geschäftsmann hat einen erfolgreichen Abschluß getätigt und lädt zur Feier des Tages seine Sekretärin Gabi zum Essen ein. Nach dem Essen fährt er sie nach Hause. Dort fragt sie: "Kommst du noch auf einen Kaffee mit zu mir?" Nun, Gabi ist schön, jung auch, es bleibt nicht beim Kaffee. Spät in der Nacht meint er: "Oh, jetzt muß ich aber nach Hause. Hast du mal ein Stück Kreide?" "Habe ich. Dort im Kasten. Aber was willst du mit Kreide?" "Erkläre ich dir morgen." Er klemmt die Kreide hinters Ohr und geht. Daheim wartet schon seine Frau auf ihn: "Wo warst du? Wo kommst du jetzt her?" "Och, ich habe ein gutes Geschäft abgeschlossen, dann war ich mit meiner Sekretärin essen und zum Schluß waren wir noch bei ihr und hatten ein paar wunderschöne Liebesstunden." Fängt sie schallend an zu lachen und meint: "Mensch, gib doch nicht so an! Du warst Billiard spielen, du hast ja jetzt noch die Kreide hinterm Ohr."

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Am frühen Morgen, 4 Uhr. Der Ehemann steht auf, zieht sich an und geht zur Jagd. Er tritt auf die Straße, es ist kalt, neblig. Im Wald angekommen, beginnt es zu regnen, der Wind nimmt zu. Der Mann beschließt, umzukehren. Er geht wieder nach Hause, zieht sich aus und legt sich wieder zu seiner Frau ins Bett. Er kuschelt sich an und küßt sie. "Wie ist es denn draußen?" fragt seine Frau gähnend im Halbschlaf. "Es ist kalt, es regnet." "Und mein Mann, der Idiot, ist auf die Jagd gegangen."

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Sie erzählt: "Liebling, im Büro haben meine Kollegen gesagt, daß ich ganz tolle Beine hätte." Brummt er: "Ach ja, und von deinem fetten Arsch haben sie nicht gesprochen?" "Nein, von dir war nicht die Rede."

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Hein hat Angst vor dem Fliegen, also will er mit dem Schiff nach Amerika. "Das schlimmste auf langen Seereisen ist die Seekrankheit," berät ihn ein erfahrener Freund. "Nimm dir bloß genügend Tabletten gegen Magenverstimmung mit – und dann noch eins, die Frauen werden ganz schön scharf auf so einer langen Reise – also decke dich auch hier entsprechend ein." Hein geht in die Apotheke und kauft Unmengen von Tabletten und zehn Päckchen Kondome. Meint der Apotheker: "Ich will mich ja nicht in Ihre Angelegenheiten mischen – aber wenn Ihnen dabei immer so schlecht wird, sollten Sie doch mal einen Arzt aufsuchen."

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Kommt ein Mann zur Polizei und sagt: "Ich möchte eine Vermißtenanzeige aufgeben. Meine Frau ist weg." Der Polizist: "Schon lange?" Der Mann: "Seit drei Tagen." "Na, dann. Nehmen wir die Anzeige auf. Haben Sie ein Bild von Ihrer Frau?" Der Mann gibt dem Polizisten ein Bild. Der betrachtet es lange und sagt dann: "Und Sie bestehen darauf, daß wir die suchen?"

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Ein Pärchen kommt aus dem Wald auf die Straße gelaufen und hält ein Auto an. "Haben Sie vielleicht mal ein klein wenig Benzin für uns? Wir kommen nicht mehr weiter", fragt der junge Mann den Autofahrer. Der sieht in ganz entgeistert an und meint: "Junge! Erstens ein bildhübsches Mädchen, zweitens herrliches Wetter, drittens einen riesengroßen Wald und viertens kein Benzin. Sag mal, was verlangst du denn nun noch vom Schicksal?"

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Ein Ehemann erzählt: "In unserer Ehe gibt es keine Probleme, weil wir eine klar abgegrenzte Aufteilung der Verantwortlichkeiten haben, die jeder in Einzelleitung realisiert, ohne daß der andere hineinzureden hat. Ich bin zuständig für alle großen, globalen Dinge und meine Frau regelt den ganzen Kleinkram. So lege ich z. B. fest, welche Weltanschauung in unserer Familie vertreten wird, ob wir einer Religion angehören oder nicht, welche Auffassungen wir zu den aktuellen Fragen der Weltpolitik vertreten, welchen gesellschaftlichen und politischen Organisationen wir beitreten, wo wir unseren Wohnsitz haben und anderes. Die Zuständigkeit meiner Frau erstreckt sich auf Fragen wie: Was geschieht mit unserem Geld, welche Dinge werden wann und in welcher Menge gekauft, wer hat welche Arbeiten wie oft in unserem Haushalt auszuführen, was unternehmen wir im Urlaub und an Wochenenden, welche Fernsehsendungen sehen wir uns an und anderes. Natürlich müssen wir auch auf eine ausgeglichene Rechteverteilung achten. Hierzu haben wir eine ganz einfache Regel erarbeitet: Sind wir gleicher Meinung, hat meine Frau Recht, sind wir verschiedener Meinung, habe ich Recht. Die Zusatzklausel ‚Wer Recht hat, hat verloren‘ verhindert dabei das Aufkommen von Rechthaberei."

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"Ich habe ein paar Sonderwünsche", sagt der Mann zu der Lustbiene, die er nach Hause bestellt hat. "Kostet dich einen Hunderter extra", meint das Mädchen. "Gemacht, gehen wir ins Bad." Dort entledigt sich der Kunde seiner Kleider und steigt unter die Dusche. "Und nun dreh‘ die Dusche auf kalt!" Das Mädchen tut‘s. "Und nun den Ventilator da. Mach mir richtig dollen Wind!" Bibbernd steht er unter der eisigen Brause. "Und nun knips das Licht ganz schnell immer an und aus!" Auch dieser Wunsch wird erfüllt. "Hach", stöhnt der Mann, "so hab ich es gern. Macht mich ganz verrückt: Ich steh in der Nacht im Wald, der Regen rauscht auf mich herunter, ein Gewittersturm heult, die Blitze zucken... und jetzt will ich dich haben!" sagt er zu dem Mädchen. Darauf sie: "Bist du verrückt? Bei dem Wetter!"

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Bert war in Brasilien im Urlaub. Nach seiner Rückkehr fragte ihn sein Chef: "Na, Bert, wie war es denn in Rio?" "Ach, in Brasilien gibt’s nur Fußballer und Nutten." Meint der Chef: "Wußten Sie eigentlich, daß meine Frau Brasilianerin ist?" "Oh, bei welchem Verein spielte sie denn?"

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Im Abteil eines D-Zuges, der von München nach Innsbruck fährt, sitzen eine Mutter mit ihrer achtzehnjährigen Tochter, ein Bayer und ein Berliner. Als der Zug durch einen Tunnel fährt, ist es im Abteil stockfinster. Plötzlich hört man ein schmatzendes Geräusch und kurz darauf eine schallende Ohrfeige. Es wird wieder hell, und der Berliner reibt sich seine hochrote Wange. Was denken die vier Abteilinsassen? Die Mutter denkt: "Der junge Mann hat meiner Tochter einen Kuß gegeben, und sie hat sich wie ein wohlerzogenes Mädchen benommen." Die Tochter denkt: "Er wollte sicher mich küssen und ist im Dunkeln an meine Mutter geraten." Der Berliner denkt: "Der Bazi hat der Kleinen einen Kuß gegeben, und ich habe die Ohrfeige eingefangen." Der Bayer denkt: "Des is fei a Gaudi. Im nächsten Tunnel schnalz’ ich wieder mit der Zung’ und verpaß dem Saupreiß nuch a Watschen."

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Sagt er: "Frau Fischer, ich würde gerne mit ihnen fischeln." Darauf Sie: "Aber ich heiße doch gar nicht Fischer, ich heiße Vogel." Erwidert er schüchtern: "So direkt wollte ich es ja nun auch wieder nicht sagen."

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Zwei Freunde gehen in ein Bordell. Zuerst geht der eine rein. Enttäuscht kommt er wieder heraus und meint: "Meine Frau ist besser, als die da drin." Nun geht der andere rein. Nach wenigen Minuten kommt auch er wieder heraus und sagt: "Du hast recht, deine Frau ist wirklich besser."

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Auf der Party seiner Tochter Ulla sieht Herr Müller einen jungen Mann aus ihrem Zimmer herauskommen. "Was haben sie dort zu suchen gehabt?" "Ach, Herr Müller, Ihrer Tochter war es nicht gut. Da habe ich sie auf ihr Zimmer gebracht. Sie hat sich hingelegt, und ich habe ihr etwas aus der Hausapotheke gegeben." Herr Müller mustert den Jungen skeptisch: "Dann machen Sie jetzt bitte Ihre Hausapotheke wieder zu!"

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Eine Frau ist mit ihrem Liebhaber im Bett. Es ist der beste Freund ihres Ehemanns. Nach einigen Stunden ungetrübter Freuden klingelt plötzlich das Telefon. Die Frau hebt ab und spricht mit fröhlicher Stimme: "Hallo? Ach, du bist es. Das ist aber schön, daß du anrufst... Ach, wirklich? Das freut mich aber für dich... Aber das macht doch nichts, wenn es später wird. Also, bis dann, tschüß." Sie legt den Hörer auf. Der Liebhaber fragt: "Wer war den das?" "Das war mein Mann, er hat mir gerade erzählt, welch wundervolle Zeit er beim Angeln mit dir verbringt."

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"Kommt Ihr Mann immer noch so spät nach Hause?" "Nee, mir ist da ein ganz einfaches Mittel eingefallen. Wenn er sich nachts ins Schlafzimmer schleicht, sage ich ganz leise: ‚Theo, bist du‘s?‘" "Ach. Und wieso hilft das?" "Mein Mann heißt Hans."

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Hein wird von seiner Frau losgeschickt, Schnecken zu kaufen, was er auch brav erledigt. Auf dem Rückweg geht er noch auf ein kurzes Bier in die Kneipe. Aus dem kurzen wird ein langes Bier und als er nach fünf Stunden vor der Haustür steht, bekommt er doch Angst vor seiner Frau. Also stellt er die Schnecken in Zweierreihen vor der Tür auf und klingelt. Als seine Frau aufmacht, sagt er: "So, hopp hopp, nur noch ein paar Schritte und wir sind zu Hause."

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Eine Frau sagt zu ihrem Mann: "Das Auto ist kaputt. Es ist Wasser im Vergaser." "Wasser im Vergaser? Das ist doch lächerlich." "Wenn ich dir doch sage, es ist Wasser im Vergaser." Er sagt mit einem mitleidigen Lächeln: "Du weißt doch überhaupt nicht, was ein Vergaser ist. Ich werde das mal überprüfen. Wo ist das Auto?" "Im Swimmingpool."

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Eine Familie aus einem noch sehr schwachen Entwicklungsland ist zum ersten Mal in einem großen Kaufhaus einer Millionenstadt in Europa. Während die Mutter sich fasziniert Dessous anschaut, stehen Vater und Sohn voller Staunen vor einer geteilten Stahltür, die sich in diesem Moment wie von Geisterhand öffnet und Einblick in einen kleinen Raum gibt. Fragt der Sohn: "Vater, was ist das?" "Mein Sohn, sowas habe ich im Leben noch nicht gesehen!" Da humpelt eine kleine alte Dame mit einem schrumpeligen Gesicht und einem Buckel hinein. Die Tür schließt sich wieder. Vater und Sohn beobachten die Lampen über der Tür, wie sie nacheinander aufleuchten: 12 – 13 – 14 – 13 – 12. Plötzlich geht die Tür wieder auf, und ein wunderschönes Mädchen kommt heraus. Sagt der Vater zu seinem Sohn: "Oh! Schnell, hol die Mama her!"

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Zwei Freunde unterhalten sich. "Sag mal, woran ist deine Frau denn gestorben?" "An ihrer ewigen Rechthaberei." "Ach, das gibt‘s doch gar nicht." "Doch, doch! Sie behauptete, auf gar keinen Fall sei das ein Knollenblätterpilz."

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Herr Eber ist beim Scheidungsanwalt. "Seit Jahren wirft meine Frau mit Tellern nach mir." "Und erst jetzt kommen Sie zu mir?" "Ja, jetzt hat sie Übung. Neuerdings trifft sie."

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Auf einer Party wird Schmusemusik gespielt, und die Pärchen tanzen sehr eng. Sagt ein großkotziger Macho zu seiner Tanzpartnerin: "Du hast aber wenig Holz vor der Hütte." Darauf antwortet sie schlagfertig: "Um dein kleines Würstchen zu grillen, wird es schon reichen."

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Er liest Zeitung und stellt plötzlich fest: "Hier steht, daß Viagra ca. 30 Euro pro Tablette kostet – das ist aber ziemlich teuer." Sagt sie: "Ach, wieso denn, 90 DM im Jahr sind doch nicht zuviel."

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Sitzen drei Männer im Strandkorb. Sagt der eine zum anderen: "Ich kann euch sagen! Seid vorsichtig mit der Literatur während der Schwangerschaft euerer Frauen. Meine Frau war schwanger, hat ‚Das doppelte Lottchen‘ gelesen und darauf Zwillinge bekommen." Sagt der andere: "Sowas habe ich auch schon mitgemacht. Meine Frau hat während der Schwangerschaft ‚Die drei Musketiere‘ gelesen und daraufhin Drillinge bekommen."Der dritte wird kreidebleich, springt auf und sagt: "Ich muß sofort nach Hause. Meine Frau ist schwanger. Sie liest ‚Alibaba und die 40 Räuber‘."

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Ein Mann steht im Schwimmbad am Beckenrand und ruft: "Das gibt es doch nicht!" Einige Minuten später wieder: "Das gibt es doch nicht!" Nach dem fünften Mal kommt der Bademeister, um sich zu erkundigen, was denn los ist. "Herr Bademeister, das können Sie sich nicht vorstellen. Gestern erst hat meine Frau schwimmen gelernt, und schon heute taucht sie über 10 Minuten."

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Die frisch Verheirateten sind in der Honeymoon-Suite. Sie kommt aus dem Bad, zurechtgemacht in einem Bademantel. Sie öffnet ihn und der Mann strahlt: "Komm, Schatz, laß mich ein Bild von dir machen!" Sie ist verwundert: "Was willst du denn mit einem Bild?" "Ich kann es immer bei mir tragen, ganz nah am Herzen." Und sie machen ein Foto. Daraufhin geht er ins Bad und macht sich zurecht. Als er zurückkommt und den Bademantel öffnet, sagt sie: "Laß mich auch ein Bild machen!" "Damit du es immer bei dir tragen kannst?" "Nein, ich will es vergrößern lassen."

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Zwei Frauen unterhalten sich über das gerade erlebte. Während die erste nichts zu berichten hat, schildert die zweite, daß sie einen Mann kennengelernt hat: "Oh, er ist so perfekt, so lieb, und als wir gestern Abend zu einem romantischen Essen zusammengekommen sind, da hat er die fünf Worte zu mir gesagt, die ich immer schon von einem Mann hören wollte." Meint die andere: "Welche? Doch nicht etwa ‚Willst du meine Frau werden?‘" "Nein, er sagte: ‚Laß stecken, heute bezahle ich."

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Ein betagtes Ehepaar feiert diamantene Hochzeit und sitzt bei Kerzenlicht zusammen. Er meint zu ihr: "Liebes, ich möchte diesen wunderschönen Augenblick nicht trüben, wir sind jetzt so lange zusammen und ich liebe dich von ganzem Herzen, aber in all den Jahren habe ich mich eines gefragt und immer wieder gefragt: Unser siebenter Sohn, der jüngste, er sieht völlig anders aus als unsere anderen Kinder. Woran liegt das? Sag es mir ehrlich, hat er einen anderen Vater?" Zuerst schweigt die Frau, dann spricht sie: "Du hast Recht, ich hätte es dir schon viel früher sagen sollen. Er hat einen anderen Vater." Der Mann schluckt, schweigt und nach ein paar Minuten fragt er erneut: "Aber sag mir, Schatz, wenn er einen anderen Vater hat, wer ist dieser andere Vater?" Und sie antwortet: "Du."

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Eines Morgens bei Müllers. Sie schleicht sich an ihren Mann heran und knallt ihm die Bratpfanne von hinten auf die Birne. Er schreit auf, reibt sich den Kopf: "Was soll das denn?" "Gerade habe ich deine Hosentaschen ausgeräumt und dabei einen Zettel mit dem Namen ‚Marie-Louise‘ gefunden." "Ja, aber Schatz, erinnerst du dich nicht mehr? Vor zwei Wochen war ich doch beim Pferderennen, und das ist der Name des Pferdes, auf das ich gesetzt habe." Sie entschuldigt sich bei ihm, den ganzen Tag plagt sie das Gewissen. Sie bereitet ihm schließlich ein Festmahl und es wird Versöhnung gefeiert. Drei Tage später schleicht sie sich wieder mit der Bratpfanne an ihn heran – boing! Wieder schreit er auf: "Was ist denn jetzt los!?" "Dein Pferd hat angerufen."

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Ein junges Pärchen tauscht gerade heiße Küsse. Da meint er: "Sag mal, Liebes, würdest du es ablehnen, wenn ich bitten würde, die Nacht zusammen mit mir zu verbringen?" Sie antwortet: "So etwas habe ich noch nie getan." "Ach was, du bist noch Jungfrau?" "Nein, du hast mich falsch verstanden, ich meine, ich habe so etwas noch nie abgelehnt."

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Zwei Männer unterhalten sich über Traditionen im Zusammenhang mit Werten wie Sex, Heiraten, usw. Sagt der erste: "Ich habe bis zu unserer Hochzeit nicht mit meiner Frau geschlafen. Du etwa?" Fragt der zweite: "Ich weiß nicht, wie war denn ihr Mädchenname?"

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"Und gestern habe ich meinen Sohn gesehen, wie er und das Nachbarmädchen nackt ihre Körper untersucht und Doktor gespielt haben." sagt die Frau zum Psychiater. "Aber ich bitte sie", antwortet der, "das ist doch nichts ungewöhnliches. Im Gegenteil, das ist normal." Antwortet die Frau: "Ich finde überhaupt nicht, daß das normal ist. Und meine Schwiegertochter denkt ebenso."

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Drei Frauen unterhalten sich im Restaurant: Sagt die Erste: "Italiener sind einfach die besten Liebhaber." drauf die Zweite: "Also da muß ich dir aber widersprechen, ich habe festgestellt, daß Indianer viel besser sind, als Italiener." Darauf die Dritte: "Ich weiß nicht, ob ihr schon mal einen Polen ausprobiert habt, aber ich halte die für die besten Liebhaber der Welt." Am Nachbartisch steht ein Mann auf, geht zu den Damen und sagt: "Guten Tag meine Damen, darf ich mich vorstellen, mein Name ist Luigi Winnetou Koslovski."

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Die Ehefrau räumt in der Wohnung gründlich auf und kommt zum Aktenschrank, blättert in der Korrespondenz ihre Mannes und meint: "Unverschämt, die Rechnungen von meinem Arzt, dem Zahnarzt und der Kosmetikerin unter 'Reparaturen' abzulegen."

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Der junge Mann kommt ganz aufgeregt zu seiner Frau: "Stell dir vor, eben hat mir der Schnösel aus dem 8. Stock gesagt, er war schon mit jeder Frau hier im Hause intim – außer mit einer." "Hmmm", sagt da seine Frau, "das kann nur die eingebildete Müllern aus dem ersten Stock sein."

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An einer Ampel hält hinter einem Auto ein Motorradfahrer. Nach wenigen Sekunden fällt der Motorradfahrer einfach um. Der Autofahrer steigt aus und hilft, das Motorrad wieder aufzurichten. Dieses Spielchen wiederholt sich an einigen Ampeln, bis der Autofahrer fragt: "Sagen Sie mal, was ist denn mit Ihnen los? Warum kippen Sie an jeder Ampel um?" Der Motorradfahrer noch ganz benommen: "Ach, ich weiß auch nicht, meine Frau und ich,... wir  haben uns scheiden lassen." "Was hat das denn damit zu tun?" "Sie hat den Beiwagen bekommen."

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Ein Ehepaar unterhält sich nach langer Ehe. Er fragt: "Sag, Liebes, in der Zeit, die wir zusammen sind, hast du mich jemals betrogen?" "Mußt du mich in so einem schönen Moment derartiges fragen?" "Ja, ich will es unbedingt wissen. Hast du?" Mißmutig geht sie darauf ein: "Wenn es unbedingt sein muß: Ja, ich habe. Ich habe dich dreimal betrogen." "Wie konnte es nur dazu gekommen?" "Nun ja, du erinnerst dich bestimmt an damals, als wir unbedingt diesen Kredit aufnehmen mußten, um unser Haus behalten zu können. Keine Bank wollte ihn dir damals geben. Da kam doch plötzlich der Direktor persönlich zu uns nach Hause und hatte unterschrieben, ohne eine Frage zu stellen. Das war das erste Mal, das ich dich betrogen habe." Er schluckt: "Oh Schatz, dann hast du es also für uns getan? Wie sehr mußt du mich lieben. Und das zweite Mal, wann war das?" "Du hattest diesen Herzanfall und warst schwer krank. Die Operation war so teuer und keiner wollte sie bezahlen. Bis dieser Chirurg kam und sie umsonst für dich ausgeführt hat. Das war das zweite Mal." "Dann hast du es also wieder nur für mich getan? Wie groß muß deine Liebe für mich sein, daß du bereit bist, so etwas zu tun. Und das dritte Mal?" "Na ja, du wolltest doch damals Präsident des Golfclubs werden, aber es fehlten dir noch siebenunddreißig Stimmen."

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Eine junge Frau kommt zum Arzt und klagt über Bauchschmerzen. "Ziehen Sie sich bitte aus, damit ich Sie untersuchen kann", bittet der Arzt die Frau. Nach wenigen Minuten sagt der Arzt: "Herzlichen Glückwunsch! Sie sind schwanger." Der Arzt möchte natürlich gleich ein Formular ausfüllen und fragt: "Wie heißt denn Ihr Mann?" "Ich bin nicht verheiratet." "Na, gut. Wie ist der Name ihres Verlobten oder Freundes?" "Ich bin weder verlobt noch habe ich einen Freund." Der Arzt wird zunehmend ungeduldig. "Macht nichts. Wie ist der Name des Vaters Ihres Kindes?" Die Frau tut jetzt leicht verwundert: "Hören Sie! Ich war noch nie mit einem Mann zusammen und habe nie mit einem Mann verkehrt." Der Arzt wird nachdenklich, dreht sich um, reibt sich die Hand am Kinn, geht zum Fenster und schaut hinaus. Nach zehn Minuten wird die Frau ungeduldig und fragt: "Warum schauen Sie denn zum Fenster raus?" "Wissen Sie. Als so etwas zum letzten Mal passiert ist, ging ein leuchtender Stern auf und es kamen drei Könige. Die möchte ich nicht verpassen."

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Kommt ein Mann vom Arzt zu seiner Frau nach Hause und sagt: "Liebling ich habe heute erfahren, daß ich nur noch 50 mal Liebe in meinem Leben machen kann." Sie erwidert: "Das ist aber sehr schlimm, wir müssen es uns gut einteilen. Am besten, wir machen uns eine Liste." Sagt er: "Die Liste habe ich fertig, du stehst nicht drauf."

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Ein Mann sitzt mit lädierten Kopf auf einer Parkbank. Ein Spaziergänger entsetzt. "Meine Güte, wie sehen Sie den aus? Soll ich Sie nach Hause bringen?" "Nein, bloß nicht! Von dort komme ich ja gerade."

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Sie steht am Fenster und ruft ihren Mann: "Schau mal, das Fräulein von nebenan ist gerade beim Ausziehen." Er rennt zum Schrank und holt sein Fernglas. Darauf sie: "Was denn! Einen Möbelwagen wirst du wohl auch so erkennen."

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Erklärt die Gabi ihrer Freundin am Strand: "Du mußt dir immer die Blassen aussuchen. Die haben noch das ganze Urlaubsgeld und viele Tage vor sich."

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Ein Ehepaar dinierte in einem Restaurant, als auf einmal eine wohlgeformte Blondine zu ihrem Tisch kam, den Ehemann herzlich begrüßte und dann weiterging. "Wer war denn das?", wollte die Frau wissen. "Na ja, wenn du es wissen mußt", entgegnete der Mann ganz cool, "das war meine Geliebte." "Deine Geliebte? Ich will die Scheidung!" "Willst du wirklich das große Haus, den Mercedes, die Juwelen und Pelzmäntel und auch das Ferienhaus in Mallorca aufgeben?" Das macht die Frau sehr nachdenklich und brachte sie schließlich zum Schweigen. Sie setzten ihre Mahlzeit fort. Nach einer Weile stubste die Frau ihren Mann an und sagte: "Ist das da drüben nicht der Harald von unserem Nachbarhaus? Mit wem sitzt er den da?" "Das ist seine Geliebte" sagte der Mann. "Oh", sagte die Frau, während sie einen Bissen vom Dessert nahm, "unsere ist aber niedlicher."

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Die Ehefrau berichtet: "In der Zeitung steht, der Heiratsvermittler, über den wir uns kennengelernt haben, ist ermordet worden." Der Ehemann brummt: "Aha, na ich habe ein Alibi."

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"Ich halte das bald nicht mehr aus, meine Frau nörgelt seit einem halben Jahr an mir herum." "Weshalb denn?" "Sie will unbedingt, daß ich den Weihnachtsbaum wegräume."

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Zwei Freundinnen unter sich: "Hast du dich etwa von Egon getrennt, nur weil er jetzt eine Brille trägt?" "Ganz im Gegenteil. Seitdem er die Brille hat, mag er mich nicht mehr."

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"Ich kann beim nächtlichen Nachhausekommen einfach machen was ich will", klagt Willi seinen Skatfreunden. "Ich lasse den Wagen geräuschlos in die Garage rollen, gehe auf Strümpfen ins Wohnzimmer und ziehe mich leise aus, um dort zu übernachten. Trotzdem keift meine Frau jedesmal los." "Das mache ich ganz anders", erklärt Heinz. "Ich hupe laut und deutlich, trete mit dem Fuß laut grölend die Schlafzimmertür auf und frage meine Frau lallend: ‚Na, Süße, wie wär‘s noch mit ‘nem Quicky?‘, dann tut sie immer so, als würde sie tief und fest schlafen."

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Tom zu Linda: "Weißt du, daß ich fast pleite bin?" "Warum spendest du dann jeden Monat so viel Geld an den Araber?" "An welchen Araber denn?" "Na, an den Ali Mente."

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Zwei Männer im Gespräch. "Meine Frau küßt mich nur, wenn sie Geld will." Der andere: "Das wäre nichts für mich. Soviel Zärtlichkeit vertrage ich nicht."

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Familie Meier geht in den Zoo. Fortwährend nörgelt der kleine Peter herum, er wolle auf einem Esel reiten. "Ruhe jetzt!", herrscht ihn der Vater an. "Ich will aber auf einem Esel reiten!", sagt der Junge und stampft mit dem Fuß auf. Da sagt die Mutter: "Willy, jetzt nimm endlich deinen Sohn auf die Schultern, damit Ruhe wird."

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Im Büro gab es eine tolle Weihnachtsparty. Als der Mann am nächsten Tag zu Hause aufwacht, erinnert er sich noch wage an einen Streit mit seinem Chef. "War da was?" fragt er seine Frau. "Weiß Gott", antwortet sie, "du hast zu ihm gesagt, er könne sich zum Teufel scheren." "Und dann?" "Hat er dich gefeuert." "Er kann mich mal!" "Siehst du", sagt die schnucklige Ehefrau, "das habe ich auch zu ihm gesagt, und jetzt hast du deinen Job wieder."

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Der Millionär liegt im Sterben. Seine Frau hält ihm die Hand. Er flüstert: "Was soll nur aus dir werden, wenn ich nicht mehr da bin?" Sie tätschelt ihm die Hand und beruhigt ihn: "Jetzt stirb erst mal schön, dann sehen wir weiter."

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Er: "Willst du meine Frau werden?" Sie: "Fällt dir nichts Besseres ein?" Er: "Doch, aber die wollen alle nicht."

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Heinemann besucht überraschend seine Tochter, die in der Großstadt arbeitet. Angesichts des flotten Sportwagens und des tollen Appartements fragt er beeindruckt: "Womit verdienst du eigentlich dein Geld?" "Ich arbeite als Vertreterin." "Aha, und was vertrittst du so?" "Nun ja, hauptsächlich ältere Ehefrauen."

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Draußen regnet es in Strömen. Es klingelt an der Haustür. Der junge Mann öffnet und sieht seine Schwiegermutter: "Um Himmels willen, Mutter, warum stehst du denn im Regen? Geh doch nach Hause!"

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Uwe ist bei Monika zum Kaffee eingeladen und behauptet stolz: "Ich kann ein bißchen Gedanken lesen." "Und da sitzt du noch so teilnahmslos auf dem Stuhl herum?"

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Freundinnen unter sich: "Irene ist doch unglaubwürdig. Fortwährend betont sie nachdrücklich, wie ach so viel sie von der Ehe versteht. Daß ich nicht lache. Kann sie ja gar nicht. Sie hat in ihrem ganzen Leben nur einen einzigen Mann gehabt."

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Petra hat Krach mit ihrem Mann und schimpft: "Acht Männer wollten mich heiraten, bevor du gekommen bist, und alle waren klüger und vernünftiger als du." "Ja, das haben sie bewiesen."

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Beate kommt ins Wohnzimmer, "Darf ich dich etwas fragen, Günter?" "Aber ja, was denn?" "Bleibt bei dir auch immer die Garage hängen, wenn du rückwärts herausfährst?"

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Kleisters hatten Streit. "Ärgerst du dich?" fragt sie. "Ich ärgere mich nicht, du ärgerst mich."

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Sagt die flügge gewordene Tochter skeptisch zu ihrer Mutter: "Ich hätte viel mehr Vertrauen in deine Ratschläge, wenn du nicht ausgerechnet Papi geheiratet hättest."

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Wie gefällt deinem Mann der Job bei der Brauerei?" "Sehr gut. Er bringt sich sogar Arbeit mit nach Hause."

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"Mit den Frauen ist es so ein Kreuz", jammert Egon in der Kneipe. "Vergißt man ihren Geburtstag, sind sie böse, erinnert man sie daran, sind sie es auch."

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"Hast du schon gehört, daß Emil geheiratet hat? Er war des Alleinseins müde." "Ich weiß, gestern habe ich seine Frau gesehen." "Und wie sieht sie aus?" "Wie soll ich das erklären? Emil muß sehr müde gewesen sein."

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Männer sollten sich davor hüten, einer Frau zu sagen, daß sie sie lieben. Man kann es kaum zurücknehmen, ohne eine Riesenszene zu riskieren.

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"Gestern hatten wir wieder Zoff zu Hause", jammerte Herr Alfons am Stammtisch. "Und alles bloß wegen des Fernsehens. Ich wollte die Sportschau sehen und meine Frau den Krimi" "Nun erzähl mal, Alfons, wie war der Krimi?"

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"Seit ich geheiratete habe", sagt der Schriftsteller zu seinem Freund, dem Maler, "geht es mit der Schriftstellerei großartig. Ich schreibe die Witze, und meine Frau macht die Zeichnungen dazu." "Bei mir ist es leider umgekehrt", seufzt der Maler, "ich zeichne, und meine Frau macht die Witze darüber."

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Zwei Freundinnen beim Zeitunglesen: "Hast du das hier gelesen, Marlene, die Post sucht einen Briefträger." "Darauf Marlene erschrocken: "Ach du meine Güte, ich muß nach Hause. Ich habe versehentlich den Kleiderschrank abgeschlossen."

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Ein Ehepaar aus der Stadt verbringt einen Urlaub auf dem Bauernhof. Eines Tages stehen sie zusammen mit dem Bauern an der Koppel und beobachten den Zuchtbullen beim Decken der Kühe. Fragt die Ehefrau den Bauern: "Sagen Sie mal, wie oft kann der eigentlich so am Tag?" "Oooch, wenn‘s sein muß, an die zwanzig Mal." Die Frau begeistert: "Hast du gehört, mein Lieber?" Fragt der Ehemann den Bauern: "Aber doch nicht immer mit derselben Kuh?" "Nein, natürlich nicht." Der Ehemann triumphierend: "Hast du gehört, meine Liebe?"

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Sagt ein Häftling morgens zum anderen: "Ich hatte einen schönen Traum. Meine Zellentür ging auf und auf dem Flur stand ein Fahrrad. Ich rauf und ab ging die Post." "So, so", meinte der andere. "In meinem Traum ging die Zellentür auf und zwei wohlgeformte Blondinen kamen herein." "Warum hast du mich denn nicht gerufen?", maulte der erste. "Du warst ja mit dem Rad unterwegs."

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"Kennen Sie die Apparate, die auf Anhieb herausfinden, ob man lügt?" "Ja, mit so einem Apparat bin ich verheiratet."

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Herr Streng kommt ins Kirchenbüro und meldet sein zehntes Kind zu Taufe an. Meint der Pastor: "Nanu, Herr Streng, Sie schon wieder?" "Warum denn nicht. In der Bibel steht doch: ‚Seiet fruchtbar und mehret euch." "Ja, das stimmt schon, aber das war nicht für Sie allein gedacht."

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"Warum hast du dich denn von Angelika getrennt?" "Ich konnte ihr feministisches Gehabe nicht mehr ertragen. Das ging schon so weit, daß unsere Wasserhähne ‚Wasserhennen‘ hießen."

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"Acht Tage über Weihnachten in Paris mit Begleitung, was wird das kosten?" fragt der junge Mann im Reisebüro. "Rechnen Sie mit 3000 Euro." "Das ist zuviel, dann muß ich allein fahren." "Rechnen Sie dann mit dem Doppelten."

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In die Siegesfeier des Fußballvereins platzt der Masseur mit der Nachricht: "Unser Mittelstürmer ist soeben Vater von Zwillingen geworden." Der Mannschaftskapitän ruft stolz aus: "Donnerwetter! Da ist ihm ja ein schöner Doppelpaß gelungen." Meint der Trainer: "Moment. Vergessen wir aber nicht die exzellente Vorarbeit unseres Libero."

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"Hör endlich mit deinen theatralischen Selbstmordversuchen auf", sagt er zu ihr, "guck dir bloß mal die Gasrechnung an!"

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"Du, hast du schon mal von dem neuen Eros-Center gehört? Du wirst morgens abgeholt, kriegst zu essen, zu trinken, was du willst. Und wenn man dich abends nach Hause fährt, drückt man dir noch einen Hunderter in die Hand." "Toll, warst du schon dort?" "Nein, ich nicht, aber meine Frau."

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Eine Frau besuchte einen Sexual-Kundler und gestand ihm, daß es für sie immer schwieriger wird, einen Partner zu finden, der sie befriedigen kann. Sie fragte ihn, ob es denn keine Möglichkeit gäbe, die Größe der "Ausrüstung" eines Mannes von außen zu erkennen. "Den einzigen Hinweis können Sie von der Größe seiner Füße erhalten" sagte der kundige Mann." Die Frau fuhr daraufhin in die Stadt und sah sich um, als sie plötzlich diesen jungen Mann in einer Schlange vor dem Arbeitsamt erblickte. Er hatte die größten Füße, die sie je gesehen hatte. Neugierig geworden, lud sie ihn zum Essen ein. Sie lernten sich ein wenig kennen, aßen und tranken, dann gingen sie zu ihm nach Hause und es geschah, was geschehen sollte. Als der Mann am nächsten Morgen erwachte, war die Frau schon gegangen, aber auf dem Nachttisch lagen 100 Euro mit einem Zettel: "Nimm das Geld und kauf Dir ein paar Schuhe, die Dir passen."

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Zwei Freunde unterhalten sich. Der eine erzählt: "Stell dir vor, was bei und passiert ist! Der Chef sagt um halb zwei: ‚Wollen Sie nicht auch Feierabend machen? Ich muß noch einen Weg erledigen‘. An der Straßenbahnhaltestelle fing es dann an zu regnen. Plötzlich kam der Chef mit seinem Mercedes und hielt an. ‚Steigen Sie doch ein‘, sagte er, ‚Sie sind ja schon ganz naß. Am besten, Sie kommen mit zu mir, ich wohne gleich hier, da können Sie Ihre Sachen trocknen und sich erst mal aufwärmen‘. Zu Hause bei sich deckte er dann den Tisch, es gab ein gutes Abendbrot. Später dann öffnete er noch eine Flasche Wein. Danach meinte er, nach Hause zu fahren sei es nun ohnehin zu spät, er bereitete ein Bett vor und alles war wunderschön." "Nu, Moment mal", zweifelte der andere, "das alles ist dir wirklich passiert?" "Nee, nicht mir, meiner Frau."

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Fred steht mit seiner neuen Flamme im strömenden Regen und fragt: "Kennst du den Unterschied zwischen einem Taxi und einem Autobus?" Sie erwartete jetzt eine seiner erotischen Anspielungen und fragt verheißungsvoll: "Nein?" "Gut, dann nehmen wir den Bus."

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"Man kann sich nicht mal mit dem netten Nachbarn unterhalten. Du bist eifersüchtig wie immer", ärgert sich die Ehefrau. Darauf der Ehemann wütend: "Wer ist ‚Immer‘?!"

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Immer wieder ruft der junge Mann den Ober und spendiert dem blonden Mädchen an der Bar einen Drink. Beim vierten Mal beugt sich der Kellner zu dem Gast herunter und sagt: "Pssst, mein Herr, sparen Sie sich das, die Dame ist Lesbierin." "Danke für den Tip", strahlt der Gast, steht auf, geht auf die Blonde zu und fragt leutselig: "Und aus welcher Gegend Lesbiens kommen Sie, wenn ich fragen darf?"

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Am Stammtisch: "Meine Frau ist eine geborene Hilton." "Das glaubst du doch selbst nicht. Hat sie dir das gesagt?" "Nein, aber es steht auf jedem Handtuch, das sie mit in die Ehe brachte."

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Mit Putzeimer und Scheuerlappen verläßt der treu sorgende Gatte die Wohnung. Sie liegt gelangweilt auf der Couch, wirft sich ein paar Pralinen rein und ruft ihm nach: "Wie hast du mir doch früher den Hof gemacht." "Ja", seufzt er, im Hausflur auf die Knie gehend, "und heute mach ich dir die Treppe."

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Ein Mann liegt mit seiner Frau im Ehebett. Plötzlich läutet das Telefon. Der Mann hebt den Hörer ab, dann antwortet er dem Anrufer: "Das weiß ich doch nicht, da müssen Sie beim Umweltamt anrufen." Dann legt er auf. Seine Frau fragt ihn: "Wer hat denn angerufen?" "Ach, da muß sich einer verwählt haben, er hat mich gefragt, ob die Luft rein ist."

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"Übrigens, wie viele Männer hast du eigentlich vor mir gekannt?" rutscht es ihm so heraus. Schweigen. "Verzeih mir", fleht er. "Eine dumme Frage, ich weiß, ich habe kein Recht. Bitte, vergiß es." Nach einer Viertelstunde schweigt sie immer noch. "Bist du mir noch böse?", fragt er ängstlich. "Unsinn", knurrt sie. "Ich zähle."

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Am Stammtisch fragt Rudi: "Na, Egon, wie war es denn im Ausland?" "Meine Frau wurde in unserem Urlaubsort an der Costa Dorada zur Schönheitskönigin gewählt. Wird dir jetzt klar, was für ein mieses Kaff das war?"

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Ein 90-jähriger hat eine 20-jährige geheiratet. In der Hochzeitsnacht fragt er sie: "Sag mal Kleines, hat dich deine Mutter schon aufgeklärt?" "Nein", seufzt die Maus. "Schade", stöhnt Opi, "ich kann mich nämlich auch nicht mehr so recht an diese Dinge erinnern."

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Andi zu seiner attraktiven Nachbarin an der Bar: "Ich wäre durchaus bereit, für eine Frau wie Sie 36 000 Euro pro Jahr auszugeben." Das zieht. Sie geht mit zu ihm, und eine halbe Stunde später hat er schon, was er wollte. "So, hier hast du 2,10 Euro. Und nun zieh Leine!" "Sag mal, spinnst du?", will die Frau wissen," erst war von 36 Mille die Rede, und jetzt?" "Paß auf, das kann ich dir genau vorrechnen: 36 000 im Jahr, das sind 3000 im Monat. Das macht rund 100 Euro am Tag, 4,20 Euro in der Stunde. Und eine halbe Stunde warst du hier."

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Ein älteres Ehepaar um die 60 geht im Wald spazieren, als ihnen eine Fee begegnet, die dem Mann einen Wunsch gewährt. Dieser sagt: "Wissen Sie, gute Fee, ich wünsche mir nicht viel, aber ich hätte gerne eine Frau, die 20 Jahre jünger ist als ich." Da spricht die Fee: "Dies ist ein leicht zu erfüllender Wunsch." Es macht "Schwups" und der Mann ist 80.

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Ein Amerikaner sitzt an der Bar und unterhält sich mit einer Dame im sehr kurzen Röckchen. Im Laufe des Gespräches fragt er sie: "What's your name?" Worauf sie antwortet: "Wat ick nehme? Nu, wat se alle nehmen, wir werden uns schon einigen."

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Auf dem Champs Elyse in Paris bewegt sich eine Touristengruppe aus Dresden. An einer Ecke steht eine süße Blondine, von der einer der Dresdener Männer auf Anhieb sehr angetan ist. Er nimmt seinen ganzen Mut und all seine Französischkenntnisse zusammen, löst sich aus der Menge und geht auf sie zu. "Äh, Mademoiselle, äh, l’amour?" An seiner Phonetik erkennt sie wohl, daß er Deutscher ist und fragt: "Ah, Monsieur Allemagne?" Sagt er: "Nee, nee, bloß ich alleene."

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Die Frau macht sich für den Kinoabend schon sehr lange fertig. Also schaut der Mann einmal herein. Die Gattin sagt: "Unglaublich, um wieviel ein gutes Makeup eine Frau verjüngen kann." "Ja, aber jetzt solltest du aufhören. Der Film ist nicht jugendfrei."

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"Georg, du wolltest doch den Gartenzaun reparieren." "Ja, mache ich morgen." "Immer verschiebst du alles auf morgen." "Du hast recht, ich sollte es erst nächste Woche machen."

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Die Ehefrau: "Die Whiskeyflasche ist ja ganz leer. Wir wollten sie doch nur verwenden, wenn jemand erkältet ist." "Ja, Schatz, ich war auch schwer erkältet und wollte dich nur nicht beunruhigen."

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Bollmann fährt allein zum Wintersport. Beim Abschied fragt ihn seine Frau: "Soll ich dir wie jedes Jahr deine Post ins Krankenhaus nachschicken?"

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"Die schönsten Stunden meines Lebens verdanke ich der Oper." "Wieso? Gehst du so oft in die Oper?" "Ich nicht, aber meine Frau."

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Was alles so vorkommt

Zwei begeisterte Jäger besuchen einen Jagdsicherheitskurs, bei dem sie lernen, daß als allgemeines Gefahrensignal drei Schuß in die Luft gilt. Auf ihrer nächsten Jagd verirren sich die beiden im Wald und finden ohne Hilfe nicht mehr heraus. "Was sollen wir tun", sagt der eine, "geben wir drei Schuß ab?" In Ordnung. Sie geben drei Schuß ab und warten. Zwei Stunden lang kommt keine Hilfe. "Versuchen wir es nochmal?" Ja. Wieder werden drei Schuß abgegeben. Nach drei Stunden kein Zeichen von Hilfe. Es wird schon dunkel. "Was tun wir jetzt? Noch mal drei Schuß versuchen?" "Geht nicht", sagt der andere, "ich habe nur noch zwei Pfeile.".

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Zwei Elefanten sehen zum ersten Mal einen nackten Mann. Sagt der eine: "Jetzt möchte ich aber wirklich mal wissen, wie der sein Futter ins Maul kriegt.

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Ein Finanzberater teilt einem seiner Kunden mit, daß es um die Firma, für die er Kapital angelegt hat, nicht zum besten steht. "Au weia", sagt der Kunde, "ist da jetzt mein ganzes Geld weg?" "Nein, nein", sagt der Berater, "das ist nicht weg, das gehört nur jetzt jemand anderem."

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Ein alter Mann besuchte nach vielen Jahren wieder einmal die Stadt, um sich im Kino einen Film anzuschauen. Als er an der Kasse seine Eintrittskarte für 15 Euro erstand, bemerkte er zu der Kartenverkäuferin: "Das letzte Mal, als ich hier ins Kino ging, kostete die Karte nur drei Euro." Die Verkäuferin grinste und sagte: "Dann, mein Herr, werden sie viel Spaß im Kino haben. Wir haben jetzt Tonfilme."

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Der Arzt eröffnet einem Patienten: "Ich muß Ihnen leider mitteilen, daß Sie unheilbar krank sind." "Bitte ganz ehrlich, Herr Doktor, wie lange habe ich noch zu leben?" Nach kurzem Zögern sagt der Arzt: "Zehn." "Was zehn? Monate, Wochen, Jahre?" Sagt der Arzt: "Neun, acht, sieben...."

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Kommt ein sehr kleiner Mann zum Arbeitsamt: "Haben Sie vielleicht eine Beschäftigung für mich? Am liebsten bei einer Baufirma." "Was haben Sie denn bisher gemacht?" "Ich war Minister für Arbeit." "Und da wollen Sie unbedingt zum Bau? Warum denn das?" "Ich hab doch sonst nichts gelernt, außer Grundsteinlegen."

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Zwei alte Damen sitzen in der Dresdener Oper. Die Vorstellung soll gleich beginnen: Madame Pompadour. Die Damen studieren das Programm. Sagt die eine: "Wer war denn echentlich Madam Bombadur?" Die andere gesteht: "Das wees'ch nich." "Na, frache doch ma den jungn Mann nähm dir." Sie fragt, der junge Mann antwortet: "Madame Pompadour war eine Rokoko-Kokotte." Sie wendet sich wieder der anderen zu und sagt: "Der weeß es ooch nich." Und dann mit bedeutungsvoller Miene: "Der stottart."

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In einem Schreibwarengeschäft wird ein schwieriger Kunde bedient, andere warten in der Reihe. Der Kunde verlangt "einen Bleistift für krumme Linien." Die Verkäuferin bemüht sich mehrere Minuten, ihm zu erklären, daß er doch mit jedem Bleistift krumme und gerade Linien in beliebiger Zahl anfertigen könne. Er beharrte darauf, einen "Bleistift für krumme Linien" kaufen zu wollen. Noch mehrmals geht der Disput hin und her. Endlich, nachdem einige Kunden schon ungeduldig werden, entschließt er sich zum Kauf eines Bleistiftes. Erleichtert atmet die Verkäuferin auf und führt das Geschäft zu Ende. Sie wendet sich an den nächsten Kunden, der erklärt: "Ich möchte einen Globus von Dresden."

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Wohlwollend betrachtet die alte Dame den Jungen im Bus. Der kaut die ganze Zeit seinen Kaugummi. Nach einer Weile beugt sich die Oma vor: "Ist ja lieb, junger Mann, daß Sie mich so nett unterhalten, aber es hat keinen Sinn. Ich bin schwerhörig."

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Hermann kam morgens immer schwer aus dem Bett. Also bat er seinen Arzt, ihm doch ein paar Tabletten zu verschreiben, mit denen man das Aufstehen erleichtern könne. Noch am selben Abend nahm er eine davon, schlief wie ein Murmeltier und wurde lange vor dem Weckerklingeln wach. Er zog sich an, frühstückte in aller Ruhe, fuhr ins Büro und erzählte seinem Chef: "Ich fühle mich wirklich großartig. Heute morgen hatte ich mit dem Aufstehen überhaupt keine Schwierigkeiten." "Das hört man ja gerne," erwiderte der Chef. "Aber wo haben Sie die letzten drei Tage gesteckt?"

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Zwei Jäger treffen sich. Erzählt der eine: "Du, ich habe einen merkwürdigen Hund. Immer, wenn ich daneben schieße, wirft er sich auf den Boden, streckt die Füße in die Höhe und lacht." "Und was macht er, wenn du triffst?" "Das weiß ich nicht, ich habe ihn erst seit 3 Jahren."

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Kommt ein Taubstummer in eine Bank. Ein Bankangestellter, der ihn schon kennt, fragt ihn in Zeichensprache nach seinen Wünschen. Der Taubstumme legt daraufhin ein Kondom auf den Tresen. Links und rechts daneben legt er einen Tannenzapfen. Der Angestellte schaut den Taubstummen an und nickt. Ein Formular wird ausgefüllt, der Taubstumme geht wieder. "Das haben Sie alles verstanden?", fragt respektvoll ein anderer Kunde, "was wollte denn der Taubstumme?" "Der Taubstumme wünschte einen Überziehungskredit bis Weihnachten."

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"Wolltest du nicht diesmal im Urlaub mit dem Auto nach England fahren?" "Habe ich aufgegeben." "Wieso denn?" "Ich habe zuvor diesen Linksverkehr geübt. Zwei Stunden auf der B96 Berlin – Stralsund. Mein Lieber, den Streß kannst du dir selber antun. Mit mir nicht!"

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Neulich in einem Büro bei Bielefeld. Müller geht an Krücken. "Was ist dir denn passiert?" "Autounfall." "Schrecklich. Kannst du nicht mehr ohne Krücken gehen?" Darauf Müller mit einem Seufzer: "Weiß nicht recht. Mein Arzt sagt ja, mein Anwalt nein."

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Ein Astronaut bereitet sich auf seinen Start vor. Kurz bevor er die Raumfähre betritt, gibt er das Abschlußinterview. Ein Reporter stellt ihm die obligatorische Frage: "Wie fühlen Sie sich?" Der Astronaut schweigt einen Augenblick, seufzt dann und erwidert: "Ja, wie soll ich mich schon fühlen? Ich weiß, daß ich auf 100.000 Teilen sitze, die alle von den Firmen stammen, die das niedrigste Angebot dafür gemacht haben."

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18.30 Uhr am Starnberger See. Der Bootsverleiher geht mit dem Megaphon auf den Steg und ruft über den See: "Wir schließen um 19.00 Uhr, bitte alle Boote zurückkommen!" Langsam kommen alle Boote wieder zum Bootshaus, bis auf eines. Der Verleiher ermittelt aus seiner Liste die Nummer des fehlenden Bootes, greift wieder zum Megaphon und ruft ärgerlich: "Nummer 68, wir haben Feierabend, bitte das Boot zurückbringen!" Nichts. Das Boot reagiert nicht. Nun holt er sein Fernglas, schaut durch, nimmt das Megaphon und ruft: "Nummer 89, haben Sie Probleme?"

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Ein Maurer erhielt die wöchentliche Bezahlung für einen Job, der noch einige Monate in Anspruch nehmen wird. Er ging zum Chef mit dem Lohnzettel in der Hand und sagte: "Sie haben mir 200 Euro weniger wie vereinbart bezahlt!" "Ich weiß, " sagt der Chef, "aber letzte Woche hatte ich Ihnen 200 Euro mehr bezahlt." "Na ja" sagt der Maurer, "wenn einmal ein Fehler passiert, sage ich nicht gleich was, aber wenn das zur Gewohnheit wird, muß ich Sie schon darauf aufmerksam machen."

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Drei Winzer von Mosel, Rhein und Ahr beraten über den Namen des neuen Weinjahrgangs. Nach langem Nachdenken ruft der Moselwinzer: "Heureka! Ich nenne den neuen Jahrgang 'Moselschwärmer'" Der Winzer vom Rhein stimmt zu: "Ja, da mache ich mit. 'Rheinschwärmer' klingt ebenfalls prima." Nur der Winzer von der Ahr mochte sich nicht anschließen.

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Ein Punker kommt mit einem bunten Irokesenschnitt an eine Pommes-Bude. Beeindruckt starrt ein Mann die Frisur an. Meint der Punker: "He Alter, was glotzte denn so? In der Jugend wohl nie was Verrücktes gemacht, wa?" "Doch", erwidert der Herr, "eigentlich schon. Als ich 18 war, habe ich im Suff mal hier ganz in der Nähe einen Pfau gebumst, und nun frage ich mich, ob du möglicherweise mein Sohn sein könntest."

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Statistik. 17% aller Unfälle werden durch Betrunkene verursacht. Das heißt, daß an 83% der Unfälle die Nüchternen schuld sind. Warum bleiben diese Idioten dann nicht zu Hause? Die Unfallzahlen könnten damit theoretisch auf 17% sinken. Das entspräche einer Erhöhung der Verkehrssicherheit um (100/17 – 1)*100 = 488%.

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Aus einem Unfallbericht: "Auf der schmierigen Fahrbahn geriet ich ins Schleudern, trotz Gegenlenkens drehte sich das Fahrzeug quer zur Fahrbahn, kippte um, rutschte auf der Seite die Böschung hinunter, überschlug sich zweimal und knallte mit dem Dach gegen einen Baum. Dann verlor ich die Gewalt über das Fahrzeug.

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Susi kommt zu den Eltern und sagt: "Meine Freundin hat sich ein heißes Höschen gekauft. Das ist ganz toll, ich will auch so eins haben." Darauf die Eltern: "Das kommt gar nicht in Frage, du bist erst 14 Jahre alt." Susi geht zum Opa und klagt ihm ihr Leid. Darauf fragt Opa: "Was kostet denn so ein Höschen?" "Etwa 50 Euro." Da gibt ihr Opa 100,- Euro und sagt: "Kauf mal gleich 2 Stück! Oma hat auch immer so einen kalten Hintern."

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Zwei ehemalige Schulkameraden treffen sich auf dem Bahnsteig. Der eine ist inzwischen General, schlank und rank, gutaussehend in seiner Uniform, der andere ist Kardinal, wohlbeleibt, er trägt seinen Kardinalshabit. Der Kardinal ist ein wenig neidisch auf die schmucke Uniform des umherstolzierenden Generals und fragt ihn scheinheilig: "Sagen Sie, Herr Schaffner, wann geht der nächste Zug nach Paris?" Der General ist auch nicht auf den Mund gefallen und antwortet: "Der nächste Zug nach Paris geht um 17:03 Uhr. Aber wissen Sie, gnädige Frau, in Ihrem Zustand sollten Sie nicht mehr nach Paris fahren."

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1848 drang ein Revoluzzer beim Frankfurter Rothschild ein und sagte drohend: "Herr Baron! Wir sind jetzt alle gleich. Wir müssen teilen." "Teilen?" fragte Rothschild. "Gut. Machen wir. Schaunse, ich hab dreißig Millionen Taler. Wir sind dreißig Millionen Deutsche. Macht pro Kopf einen Taler. Da habense Ihren Taler, und nu machense, daß Se rauskommen!"

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Zwei Männer am Straßenrand. Der eine schaufelt ein Loch, der andere nach ihm macht es wieder zu. Ein Passant fragt: "Was macht ihr denn da? Das ergibt doch gar keinen Sinn." "Wir sind von der Telekom, meist sind wir zu dritt, aber der mit dem Kran, der die Telefonmasten einsetzt, ist heute krank."

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Ein stotternder Schmied zu seinem Gesellen: "Heute sch...sch...schmieden wir einen Hammer. D...du haust a...a...auf den Stahlklotz so la...la...lange drauf, b...b...bis ich Sch...sch...schtop sage." Der Geselle haut rein, daß die Funken sprühen. Kurz darauf fängt der Schmied an: "Sch...Sch...Sch...Sch...Scheiße, w...w...wird ‘ne Sch...Sch...Schippe."

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Die Hausfrau sagt zur Hausgehilfin: "Minna, ich habe eine Klobürste gekauft. Hängen Sie sie bitte ins Klo!" Nach einiger Zeit kommt Minna zurück und sagt: "Gnädige Frau, die neue Bürste taugt aber nichts, die kratzt viel zu sehr. Papier wäre vielleicht doch besser."

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Zwei Grafity-Sprayer stehen im Museum für moderne Kunst, weil es regnet. Vor einem besonders abstrakten Bild bleiben die beiden eine Weile stehen und mustern es aus verschiedenen Blickwinkeln. Plötzlich sagt der eine leise zum anderen: "Los, hauen wir bloß ab, sonst heißt es nachher wieder, wir wären das gewesen."

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Bei der Polizei

"Herr Wachtmeister, man hat mir mein Fahrrad gestohlen." "War es noch in Ordnung?" "Na ja, es tat seine Dienste." "War eine Klingel dran?" "Nein." "Handbremse und Licht?" "Auch nicht." "Dann macht das 30 Euro Strafe."

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Ein Polizist von einem Außenposten kommt ins Dienstzimmer und findet einen Zettel mit der Handschrift seines Kollegen auf seinem Schreibtisch: " , Uffz Re4 ABBA=H1". Er grübelt, was das wohl heißen könnte, kann es nicht herausbekommen und legt den Zettel beiseite. Nach 2 Stunden kommt der Schreiber zurück und fragt sofort: "Warst du schon beim Chef?" "Nee." "Mensch, Heinz, ich habe dir doch einen Zettel hingelegt. Der Chef hat angerufen, hat mich mit dir verwechselt. Ich hatte keine Zeit, ihm das zu erklären und habe dir hingeschrieben, was er gesagt hat: Komma uffs Revier abba gleich, Heinz."

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Ein Betrunkener geht durch die Straßen und streicht mit der Hand über die Dächer aller Autos. Kommt ein zweiter hinzu und fragt: "Was machst du dann da?" – "Ich suche mein Auto, hab‘ vergessen, wo ich geparkt habe". "Aber das ist doch Unsinn, da oben sind sie doch alle gleich". "Nee, meins ist anders, da ist ein Blaulicht drauf".

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Eine Politesse regelt auf einer Kreuzung den Verkehr. Plötzlich bemerkt sie, daß sie ihre Regel bekommt. Über Funk verlangt sie nach Ablösung. Nach drei Stunden erscheint endlich ein Polizist, total betrunken. Die Politesse faucht ihn an: "Sag mal, wieso kommst du erst jetzt? Und dann noch völlig besoffen?" Der Kollege lallt: "Ja weißt du, das war so: Nach deinem Anruf hat sich auf der Wache sehr schnell herumgesprochen, daß du deine Tage bekommen hast. Na ja, erst hat Dieter einen ausgegeben, dann hat Günther einen ausgegeben, dann hat..."

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Ein Autofahrer, deutlich zu schnell, wird von zwei Polizisten angehalten. Er holt seinen Führerschein raus, hält ihn abwechselnd den beiden vors Gesicht und sagt: "Na, wer von euch beiden ist der, der lesen kann?" Da nimmt der eine den Führerschein und steckt ihn ein. "Lesen kann bloß der auf dem Revier. Und dort gehen wir jetzt alle drei hin."

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"Pusten sie mal ins Röhrchen", sagt der Polizist. "Nee", sagt der Autofahrer. "Sie, Sie pusten jetzt!" "Nee!" "Sie, wenn se jetzt nicht pusten, dann puste ich für Sie. Aber dann haben Sie 31/2 Promille."

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Der Papst reist im Auto durch die menschenleere Öde Kanadas. Plötzlich sagt der Papst zu seinem Fahrer: "Lassen Sie mich mal ans Steuer." Der Chauffeur: "Aber heiliger Vater!" Doch der Papst unerbittlich: "Mich sieht doch keiner, und der Herr ist mit mir." Glücklich wie ein Kind klemmt er sich hinters Steuer und fährt los. Erst 60 Meilen, dann 80 Meilen, 100 – da ertönt die Sirene der Highway-Police. Der Papst stoppt und die Polizisten klopfen ans Fenster. Noch bevor der Papst ein Wort sagen kann, rennen sie zu ihrem Wagen zurück und funken die Zentrale an: "Wir haben hier eine Geschwindigkeitsüberschreitung." "Ja und, dann kassieren Sie halt!" "Aber es ist eine hochgestellte Persönlichkeit." "Na und, auch wenn es ein Minister ist, kassieren Sie ab!" "Aber nicht doch, der muß noch viel wichtiger sein." "Ja, wer ist er denn?" "Wir wissen es nicht genau, aber der Papst ist sein Fahrer."

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Aufgeregt kommt eine Frau aufs Polizeirevier: "Mein Mann ist seit ein paar Tagen verschwunden." Fragt der Beamte: "Ist Ihnen denn vorher nichts an dem Verhalten Ihres Mannes aufgefallen?" "Eigentlich nicht... Doch, merkwürdig war, daß er zum Joggen zwei Koffer mitgenommen hat."

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Ein Polizist stoppt einen recht rasanten Autofahrer: "Blasen Sie bitte in das Röhrchen!" "Geht nicht. Ich habe Asthma." "Dann kommen Sie mit zur Blutprobe!" "Geht auch nicht, bin Bluter." "Dann gehen Sie mal auf dieser Linie entlang!" "Kann ich nicht, bin betrunken."

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Der Vorgesetze zu seinem Mitarbeiter: "Sie hätten kein Kriminaler, sondern besser Krimineller werden sollen, Inspektor Halbswachner." "Wie kommen Sie denn darauf?" "Ihre Arbeit hinterläßt keine Spuren."

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Zwei Freundinnen treffen sich: "Was macht eigentlich dein Mann?" "Der ist bei der Polizei." "Und? Gefällt es ihm dort?" "Ich weiß es noch nicht. Sie haben ihn erst vor zwei Stunden abgeholt."

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Sherlock Holmes und Dr. Watson fahren zum Camping. Sie legen sich hin, um zu schlafen. Holmes sagt: "Watson, schau rauf zum Himmel und sag mir, was du siehst." Watson sagt: "Ich sehe Millionen Sterne." "Und was bedeutet das?" "Astronomisch, gesehen bedeutet das, daß es Millionen Milchstraßen gibt und möglicherweise Milliarden von Planeten". Theologisch, daß Gott allmächtig ist, und wir dagegen klein und bedeutungslos. Meteorologisch, daß es morgen bestimmt ein schöner Tag wird. Und was bedeutet es dir?" Holmes antwortet verblüffend einfach: "Jemand hat unser Zelt geklaut."

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Während einer Nachtpatrouille kurz vor Mitternacht bei einem bekannten Liebestreff kontrollierte die Polizei Fahrzeuge auf mögliche Unzucht mit Jugendlichen. Ein Polizist sah ein Paar in einem Wagen, in dem das Innenlicht eingeschaltet war. Ein junger Mann saß auf dem Fahrersitz und las ein Magazin. Eine junge Frau saß auf dem Rücksitz und strickte. Der Polizist hielt an und ging zum Fahrerfenster. Der junge Mann ließ das Fenster runter. "Ja, mein Herr?" "Was tun Sie?", fragte der Polizist. "Ich lese ein Magazin." Auf die junge Dame auf dem Rücksitz zeigend, fragte der Beamte, "und was tut sie?" "Sie strickt einen Pullover." "Wie alt sind Sie?" "Ich bin 19." "Und wie alt ist sie?" Der Junge schaute auf seine Uhr. "Nun, in etwa 12 Minuten wird sie 18 sein, dann sind Sie nicht mehr zuständig".

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Der angetrunkene Fahrer säuselt: "Herr Oberwacht – hick – meister, ich habe nur Tee getrunken." Darauf der Polizist trocken: "Dann haben Sie also 1,8 Kamille?"

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Ein Polizist stoppt ein Auto, an dessen Steuer ein Hund sitzt. "Sind sie wahnsinnig?" brüllt er den Mann auf dem Beifahrersitz an. "Sie können doch Ihren Hund nicht Ihr Auto lenken lassen." "Nun machen Sie aber mal einen Punkt!" meint der Beifahrer. "Das ist nicht mein Hund und auch nicht mein Auto. Ich bin ein Anhalter."

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Verhör bei der Polizei. Ein Dealer wurde gefaßt. "Und Ihr Beruf?" "Betäubungsmittelvertreter."

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"Mit zwanzig Märkern kommen Sie noch glimpflich davon", erklärt der Polizist dem Verkehrssünder. "Richtig. Für das gleiche Vergehen hat mir Ihr Kollege letzte Woche den Führerschein abgenommen."

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Ein Autofahrer wird von zwei Polizisten angehalten. Einer der Polizisten stellt fest: "Sie haben im Überholverbot überholt." "Wieso? Da steht doch, daß landwirtschaftliche Fahrzeuge überholt werden dürfen." "Und? Sieht unser Streifenwagen etwa aus wie ein landwirtschaftliches Fahrzeug?" "Ja, sicher. Ein Auto mit zwei Bullen drin. Was ist das dann?"

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Ein Polizist zu einem Ausländer: "Können Sie sich ausweisen?" "Muß man das jetzt schon selber machen?"

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Die Polizei baut eine Straßensperre auf und fragt alle Autofahrer, wohin sie fahren. Auch einen Fahrer, der Wasserski auf dem Fahrzeugdach hat, fragen sie das, und er sagt, er wolle zum Baggersee, Wasserski fahren. Als der Mann mit seinem Gerät wieder abgefahren war, wird einer der Polizisten plötzlich stutzig: "Also, der hat uns doch belogen. Ich kenne den Baggersee ganz genau, der hat überhaupt kein Gefälle."

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Fahrzeugkontrolle. "Ihr linkes Rücklicht brennt nicht", belehrt der Polizist den Lastwagenfahrer. Der steigt aus, geht nach hinten und bleibt fassungslos bei seinem Fahrzeug stehen. "Sehen Sie, es funktioniert nicht", wiederholt der Beamte freundlich. "Zum Teufel mit dem Rücklicht", schnauzt ihn der Kapitän der Landstraße an, "aber wo ist mein Anhänger?"

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Anruf bei der Funkzentrale der Polizei: "Helfen Sie mir, man hat aus meinem Wagen Lenkrad, Handbremse und Armaturenbrett geklaut!" Minuten später meldet sich der Streifenwagen: "Hat sich erledigt. Der Kerl ist besoffen und sitzt auf dem Rücksitz."

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Ein Mann wurde von einem Polizisten zu einer Ordnungswidrigkeit belehrt. Abschließend fragt er ihn: "Herr Wachtmeister, darf man eigentlich zu einem Polizisten 'Rindvieh' sagen?" "Das würde Ihnen großen Ärger bringen", sagt der Polizist. "Aber darf man zu einem Rindvieh 'Herr Wachtmeister' sagen?" "Das können Sie machen, das Rindvieh wird sich sicher nicht beschweren." "Ich danke für Ihre Auskunft. Auf Wiedersehen, Herr Wachtmeister."

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Juristische Spitzfindigkeiten

Richter zum Angeklagten: "Und Sie behaupten wirklich, Sie hätten Ihre Frau nur aus Versehen erschossen?" "So ist es, Herr Richter. Sie hat sich plötzlich völlig unerwartet vor meine Schwiegermutter gestellt."

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Der Angeklagte: "Euer Ehren, ich will einen anderen Pflichtverteidiger." Der Richter: "Und warum?" "Weil mein jetziger Pflichtverteidiger nicht an meinem Fall interessiert ist." Der Richter zum Verteidiger:" Haben Sie dazu etwas zu sagen?" "Wie bitte? Tut mir leid, Euer Ehren, ich habe gerade nicht zugehört."

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Der Angeklagte, nachdem er zu drei Monaten Haft verurteilt wurde: "Kann ich was sagen?" Der Richter: "Natürlich." "Wenn ich Sie jetzt einen Blödmann nennen würde, was würden Sie dann tun?" "Ich würde Sie wegen Mißachtung des Gerichts zu weiteren 5 Tagen Haft verurteilen." "Was wäre, wenn ich denken würde, daß Sie ein Blödmann wären?" "Dagegen kann ich nichts tun. Es gibt kein Gesetz gegen das Denken." "In diesem Fall denke ich, daß Sie ein rechter Blödmann sind."

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"Angeklagter, haben Sie denn nicht bemerkt, daß Sie eine fremde Brieftaschen genommen hatten?" "Doch, schon. Aber das Geld kam mir bekannt vor."

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Vor Gericht: "Wir haben Sie verurteilt, weil Sie der passiven Bestechung überführt sind", sagte der Richter, "nehmen Sie die Strafe an?" Der Angeklagte schüttelt den Kopf und meint: "Ich nehme gar nichts mehr an, Herr Richter."

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Der Richter: "Wo waren Sie zwischen 5 und 6?" Der Angeklagte: "Im Kindergarten."

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Bei einem Scheidungsprozeß fragt der Anwalt den Gatten ungläubig: "Sie haben fünf Jahre nicht mit Ihrer Frau gesprochen? Warum?" "Ich wollte sie nicht unterbrechen."

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Richter: "Sie sollten sich endlich mal vornehmen, eine anderer Mensch zu werden, Angeklagter!" "Aber das habe ich doch versucht, Euer Ehren, und das Ergebnis waren sechs Monate wegen Urkundenfälschung."

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Der Richter verlangt von dem Zeugen ein klares ‚Ja‘ oder ‚Nein‘. "Das kann ich nicht," sagt der Zeuge. "Es gibt Dinge, die sich nicht auf diese Weise beantworten lassen." "Zum Beispiel?", provoziert der Richter. "Sehen Sie, Herr Richter, wenn ich Sie etwa frage: ‚Prügeln Sie Ihre Frau immer noch‘, werden Sie mir darauf mit ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ antworten?"

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"Sie werden beschuldigt, Ihren Nachbarn unter Schimpfwörtern in den Wald getrieben und dort ganz fürchterlich verprügelt zu haben. Sind Sie da nicht ein bißchen zu weit gegangen, Angeklagter?" "Ja, das stimmt, Herr Richter. Ich hätte ihn gleich auf der Wiese verprügeln sollen."

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"Also, Herr Krause, der Verklagte hat behauptet, Sie seien ein Kamel. Stimmt das?" "Jawohl!" "Warum klagen Sie dann?"

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Ein Zivilprozeß. Der Verklagte wird zu 105 Euro Geldstrafe verurteilt, weil er seine Schwiegermutter geohrfeigt hat. "Wieso denn gerade 105 Euro?" will die Gattin vom Richter wissen. "Fünf Euro Strafe, 100 Euro Vergnügungssteuer."

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Vor Gericht wird ein Zeuge zu einer Schlägerei vernommen: "Und dann nahm jeder der beiden einen Stuhl und schlug auf den anderen ein", berichtet er. "Und Sie haben nicht eingegriffen?" fragt der Richter mit leisem Vorwurf in der Stimme. "Nein, Herr Richter, es war kein Stuhl mehr da."

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"Frau Müller, Sie geben also zu, daß Sie von dem Zeugen sozusagen in flagranti erwischt worden sind?" "Da können Sie mal wieder sehen, wie handfest hier gelogen wird, Herr Richter. Ich war noch nie in Italien."

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Der Richter wendet sich an den Angeklagten: "Sie haben also Ihrem Nachbarn die Trompete gestohlen." ‚Ja, das ist richtig." "Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Herr Meyer, können Sie aber gar nicht Trompete spielen?" "Stimmt. Er aber auch nicht, Herr Richter."

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Der Richter zum Angeklagten: "Und Sie haben den Einbruch wirklich allein geplant und ausgeführt?" "Ja, Herr Richter, Heute ist doch auf niemanden mehr Verlaß."

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Vor Gericht: "Sie waren also Zeuge, als der Streit begann?" "Ja. Herr Richter. Ich war Trauzeuge."

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Der Richter zum Ehemann: "Ihre Frau verzeiht und will es nochmal mit Ihnen versuchen." Der Mann seufzt: "Gut, ich nehme die Strafe an."

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Der Richter zum Verklagten: "Sie stehen hier wegen Beleidigung. Sie sollen gesagt haben, Herr Schmitt sähe aus wie ein Affe. Ist das richtig?" "Richtig ist das schon, Herr Richter, aber gesagt habe ich das nicht."

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"Wo waren Sie in der fraglichen Nacht zwischen 2 und 3 Uhr?" "Im Bett." "Zeugen?" "Ich hab's versucht, Euer Ehren."

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"Herr Verkehrsrichter, bevor wir anfangen: Ihren Beisitzer muß ich wegen Befangenheit ablehnen." "Haben Sie dafür Gründe?" "Ja. Den habe ich schon mal überfahren."

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Der Richter: "Warum haben Sie Ihre Schwiegermutter aus dem fahrenden Auto geworfen?" Der Angeklagte: "Es war Halteverbot."

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Ein Mann ist als Zeuge in einem Drogenprozeß geladen. Sein Nachbar, der Angeklagte, hätte angeblich das ganze Stadtviertel mit Koks versorgt. Frage des Staatsanwalts: "Hat der Angeklagte Ihnen jemals Kokain oder andere Drogen besorgt?" "Nein, hat er nicht." Hat seine Gattin Ihnen Kokain besorgt?" "Nein, Herr Staatsanwalt." "Hat es Ihnen vielleicht die Tochter des Angeklagten besorgt?" "Moment, Herr Staatsanwalt, wir sprechen doch von Drogen oder?"

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Der Richter zum Angeklagten: "Ich kenne Sie doch. Habe ich Sie nicht schon tausendmal gesehen? Sie sind doch sicher vorbestraft?" "Nein. Ich bin der Türwächter im Eros-Center."

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"Für einen Mann Ihrer Stellung scheinen Sie aber eine hohe Intelligenz zu haben," sagt der Staatsanwalt zu dem Zeugen. "Herr Staatsanwalt, wenn ich hier nicht unter Eid stehen würde, könnte ich Ihnen das Kompliment zurückgeben."

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Wie sind Sie denn ins Gefängnis gekommen?", fragt der Untersuchungsrichter. "Ich wollte meine Braut entführen. Aber in der Eile habe ich nur die Mitgift erwischt."

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"Was fällt Ihnen ein! Sie befinden sich hier im Gerichtssaal und nicht auf einem Kostümfest.", herrschte der Richter den Verklagten an. "Das weiß ich." "Und warum kreuzen Sie dann in einem Frauenrock auf?" "Aber das haben Sie doch selbst veranlaßt. In der Vorladung steht, ich hätte mich in Sachen meiner Frau einzufinden."

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Ein Ehepaar läßt sich scheiden. Insgesamt ging die Scheidung im beiderseitigen Einverständnis über die Bühne, aber über die Kinder wurde man sich nicht einig. Also traf man sich vor Gericht wieder. Als erstes fragt der Richter die Frau nach ihrer Sichtweise. "Herr Richter", sagt die Frau, "ich allein habe die Kinder zur Welt gebracht. Deshalb müssen sie mir zugesprochen werden." Dann wendet sich der Richter dem Ehemann zu, und bittet ihn, seine Ansichten deutlich zu machen. Der Mann überlegt kurz und sagt dann: "Herr Richter, wenn ich 5 Euro in einen Zigarettenautomaten stecke und es kommt dafür ein Päckchen Zigaretten heraus, gehört dieses Päckchen dann dem Automaten oder mir?"

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"Ja, Herr Richter, ich bin eben ein Pechvogel. Monatelang habe ich gewissenhaft die Unterschrift meines Chefs nachgeahmt und jetzt, da ich es endlich perfekt kann, ist die Firma pleite."

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Fragt der junge Richter seinen ergrauten Kollegen: "Ich habe da einen Schwarzbrenner, der Zwetschgengeist gemacht hat.  Wieviel soll ich ihm wohl geben?" "Auf keinen Fall mehr als fünf Euro pro Liter."

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"Angeklagter, Sie stehen hier vor Gericht, weil Sie wiederholt eine undefinierbare Flüssigkeit als Lebenselixier verkauft haben und gegenüber den Kunden geprahlt haben, man könne damit steinalt werden. Sind sie eigentlich in dieser Hinsicht schon vorbestraft?" "Ja, einmal 1757 und zum zweiten Mal 1831."

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Bei Gericht in Grönland fragt der Staatsanwalt den Angeklagten: "Wo waren Sie in der Nacht vom 18. November zum 16. März?"

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Beim Examen wird der Jurist gefragt: "Wie hoch ist die Höchststrafe für Bigamie?" Erwidert der: "Zwei Schwiegermütter."

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Der Richter: "Die nächste Person, die die Verhandlung unterbricht, wird nach Hause geschickt." Der Gefangene: "Hurra!"

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Der Richter zum Gesellen des Schmiedes: "Und Sie haben in voller Absicht Ihrem Meister mit dem Schmiedehammer auf den Kopf geschlagen?" "Jawohl, Herr Richter, er selbst hat das so festgelegt." "Wollen Sie hier das Gericht zum Narren halten?" "Nein, Herr Richter. Er hat gesagt: 'Ich hole jetzt das Eisen aus dem Feuer, und wenn ich mit dem Kopf nicke, haust du drauf '."

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Erste Tagessitzung vor Gericht. Die Zeugin kann nicht erscheinen, da sie ein Kind bekommt. Die Verhandlung wird vertagt. Nach drei Wochen teilt der Anwalt dem Richter mit: "Die Zeugin hat entbunden, sie kann jetzt neu geladen werden."

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Der Richter fragt den Geschädigten: "Erkennen sie in dem Angeklagten den Mann wieder, der Ihnen Ihr Auto gestohlen hat?" Der zögert: "Nach der Rede des Herrn Verteidigers bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich überhaupt jemals ein Auto besessen habe."

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"Angeklagter, Sie werden wegen verbotenen Schnapsbrennens zu 200 Euro Strafe verurteilt." "Aber ich habe doch gar nicht...." "Ruhe! Die Indizien beweisen es. Sie hatten das Gerät dazu." Der Angeklagte legt 200 Euro auf den Richtertisch und sagt: "Und nun werde ich Sie wegen Ihrer Sittlichkeitsverbrechen verklagen." "Was, ich? Solche Verbrechen habe ich niemals begangen." "Nein. Aber Sie haben das Gerät dazu."

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Richter: "Sie sollten sich wieder mit Ihrer Frau vertragen." "Nein. Sie ist unerträglich, nicht einmal mit meiner Freundin versteht sie sich."

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Militärisches

K & K

Zitzewitz zu einem Offizierskollegen: "Jestern inne Oper jewesen, Carmen jesehen von wejen die Kultur. Logendiener kommt in die Loge: ‚Jestatten, Herr Jraf, Opernjlas jefällig?‘ Ick sare: ‚Nee, danke, ick drinke aus de Flasche, hä, hä hä.‘"

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Ein Offizierskollege zu Zitzewitz: "Heute im Casino jeweesen, Beethoven gespielt." Darauf Zitzewitz: "Und, jewonnen?"

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Baron von Zitzewitz berichtet: "Jestern – Kudamm jejangen – schöne Frau jesehen – anjesprochen – umjedreht – eijene Frau jewesen. Selten so jelacht!"

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Major von Bülow und Major von Zitzewitz treffen sich im Casino.
Von Bülow: "Wo waren Se denn jestern abend?"
Von Zitzewitz: "Jestern abend? Theater jewesen."
Von Bülow: "Und? Wat haben Se jesehen?"
Von Zitzewitz: "Seltsame Sache! Stück von Schiller. Zivilist schießt auf Obst."

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Major von Zitzewitz und Major von Bülow gehen im Park spazieren und kommen am Schiller-Denkmal vorbei. Sagt Major von Zitzewitz: "Aaaah! Kenn ich! Lessing! Kleine Nachtmusik: Da dada dadadadadadah!"

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Stabs- und andere Militärärzte

Ein neu beförderter Oberst inspiziert das ihm eben übergebene Regiment und die Kasernenräume. Als er vom Stabsarzt durch die Revierkrankenstuben geleitet wird, sieht er einen Schwerkranken: "Äh, was fehlt dem Kerl?" "Typhus, Herr Oberst." "Typhus? Äh, ja. Scheußliche Krankheit, selbst schon gehabt. Entweder man krepiert daran oder man wird blödsinnig."

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Mit viel Raffinesse macht Schuhmann dem Musterungsarzt klar, daß er so gut wie blind ist. Er wird vom Wehrdienst freigestellt. Zur Feier des Tages geht Schuhmann ins Kino. Plötzlich bemerkt er, daß neben ihm der Musterungsarzt sitzt. Geistesgegenwärtig spricht er ihn an: "Entschuldigen Sie, Fräulein, aber dies ist doch die U-Bahn zur Blindenschule Sichtenheim?"

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Musterung in der Lüneburger Heide. Splitternackt steht der Bauernsohn vor dem Stabsarzt und erklärt, er leide an einer unheilbaren Sehschwäche. Der Arzt ballt die Hand zu einer Faust und fragt: "Was sehen Sie?" "Nichts", antwortet der Bauernsohn. Wortlos ruft der Arzt eine Schwester herbei und bedeutet ihr mit Gesten, sie solle mal ihre Brüste entblößen. "Was sehen Sie?" "Nichts, Herr Stabsarzt!" "Mein lieber Mann, Ihre Augen sind ja möglicherweise im Eimer, aber Ihre Nudel zeigt stramm in Richtung Kaserne."

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In einer Instruktionsstunde nimmt der Truppenarzt auch Maßnahmen zu Keimfreimachung des Trinkwassers durch. "Was also machen Sie, um Trinkwasser keimfrei zu machen?", fragt er. "Erst kochen wir es ab und dann filtrieren wir es." "Sehr gut! Machen Sie noch etwas?" "Ja. Dann trinken wir sicherheitshalber Bier."

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Stabsarzt zum Einberufenen bei der Musterung: "Was ist mit ihrem Auge?" "Das ist ein künstliches Auge, Herr Oberst." "Aus was ist denn so ein künstliches Auge?" "Aus Glas, Herr Oberst." "Ja logisch, muß man ja durchschauen können."

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Der Rekrut kommt vom Stabsarzt zurück. Sein stotternder Kumpel fragt: "W-W-Was f-f-fehlt d-dir d-denn?" "Ich habe Prostata-Entzündung." "W-W-Was i-i-ist d-d-denn d-d-das?" "Ich pinkle so, wie du sprichst."

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Der Hase, der Fuchs und der Bär sind beim Militärarzt zur Musterung vorgeladen. Natürlich will keiner zur Armee. Also müssen sie sich was einfallen lassen. Zuerst muß der Fuchs ins Sprechzimmer. Da denkt er, "schneidest dir den Schwanz ab, ein Fuchs ohne buschigen Schwanz wird nicht genommen. Er geht ohne Schwanz rein, kommt wieder raus. "Und?", fragen die beiden anderen. "Ausgemustert, ein Fuchs ohne Schwanz geht nicht", sagt der Fuchs. Als zweites ist der Hase dran. Der schaut auf seinen Stummelschwanz und denkt: "Schwanz geht bei mir nicht, aber die Ohren könnte ich mir abschneiden, ein Hase ohne lange Ohren wird nicht genommen." Er geht ohne Ohren rein, kommt wieder raus. "Und?", fragen die beiden anderen? "Ausgemustert – keine Hasenohren", sagt der Hase. Als letztes ist der Bär dran. Der schaut sich an, kleine Ohren, kleiner Schwanz, was tun. Da denkt er: "Reißt’ dir vorher die Zähne aus. Ein Bär ohne gefährliche Zähne ist kein Bär, wird bestimmt nicht genommen." Er haut sich alle Zähne raus, geht hinein, kommt wieder raus: "Und?", fragen Hase und Fuchs. "Auf’gemuf‘tert", nuschelt der Bär, "zu dick."

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Lesen Sie mal laut vor, was dort drüben auf der Tafel steht, befiehlt der Arzt bei der Musterung des zukünftigen Rekruten. "Was für eine Tafel? Ich sehe keine." "Sehr gut", antwortet der Doktor. "Es ist auch keine da. Tauglich!

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Musterung beim Bund. Der Musterungsarzt fragt: "Na, was sind Sie denn?" "Ich bin Komiker" "Komiker? Na, dann zeigen Sie mal, was Sie können!" Der Komiker reißt die Tür auf und ruft auf den Flur hinaus: "Ihr könnt alle heimgehen. Ich habe die Stelle gekriegt."

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Von Unteroffizieren und Feldwebeln

Der Unteroffizier fragt einen seiner Rekruten: "Was sind Sie von Beruf?" "Student der Psychologie!" "Ah ja, dann wissen Sie auch sicher, was eine Idee ist, oder?" "Jawoll", ruft der Rekrut begeistert, "eine Idee ist ein Gedanke höheren Ranges. Schon Kant nannte die Idee das Vermögen der Vernunft und auch Plato..." "Na schön, Sie wissen es ja", wird er unterbrochen, "dann stehen Sie mal eine Idee strammer!"

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Die jungen Fallschirmspringer sollen zum erstenmal aus dem Flugzeug abspringen. Der Spieß führt jeden einzelnen zur Luke und schubst ihn hinaus. Nur einer wehrt sich mit Händen und Füßen, doch schließlich kann ihn der Spieß doch in die Tiefe befördern. Einer biegt sich vor Lachen. Brüllt der Spieß: "Über so‘n Feigling können Sie noch lachen?" "Feigling ist gut – das war der Pilot!"

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Zapfenstreich. In einer Nebenstraße der Kaserne erwischt um 22.05 Uhr ein Feldwebel einen Gefreiten und zückt sein Notizbuch. "Na, wen haben wir denn da? Ihr Name?" "Fritz Müller." "Nee, nee. Mit mir nicht. Aber janz fix Ihren Namen!" "Fritz Müller, Herr Feldwebel." "Passen Se mal auf. Wenn Se mir verkackeiern wollen, denn jeht det janz böse for Sie aus. Also!?" "Gotthold Ephraim Lessing, Herr Feldwebel." "Na seh'n Se, warum nich jleich!"

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Der Feldwebel erklärt einem Rekruten: "Mein Name ist Stein, und ich bin hart wie Stein. Schreiben Sie sich das hinter die Ohren! So." Dann fragt er: "Und wie heißen Sie?" "Steinbeißer, Herr Feldwebel."

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Der Spieß zum wachhabenden Rekruten: "Müller, was tun Sie, wenn sich nachts eine männliche Person kriechend der Kaserne nähert?" "Ich bringe den Herrn Oberst diskret ins Bett."

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"Wie sieht denn die Stube aus?" fragt der Feldwebel beim Stubengang. "Wem gehört die Kippe da auf dem Boden?" "Ihnen, Herr Feldwebel!" "Wieso denn das?!" "Weil Sie sie zuerst gesehen haben."

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Spieß morgens vor der Kompanie: "Meier, sie sind ja nicht rasiert!" Darauf Meier: "Ach wissen’s Herr Hauptfeld, in dem Saftladen hier is doch alles so eng, und wir ham heut Morgen zu siebt vor’m Spiegel gstanden. Da muß ich wohl ‘nen andern rasiert ham!"

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Nachtübung. Die Soldaten marschieren. "In welche Richtung bewegen wir uns, Müller?" bellt der Spieß. "Süden." "Wieso Süden?" "Ich fange an zu schwitzen."

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"Unteroffizier Hartmann, was tun Sie, wenn Sie Wache haben und der Munitionsbunker fliegt in die Luft?" "Ich gebe einen Warnschuß ab."

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Der Feldwebel fragt: "Schütze Röder, wie verhalten Sie sich, wenn das Kommando ertönt: ‘Freiwillige vor!’?" "Ich trete zur Seite, damit die Freiwilligen vortreten können."

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Ein Soldat steht als Baum getarnt mitten auf einer Wiese. Am Abend kommt der Feldwebel bei ihm vorbei und brüllt: "He, Sie! Sie haben sich bewegt!" Meint der Soldat: "Jetzt warten Sie mal. Als mir der Hund ans Bein pinkelte, habe ich mich nicht gerührt! Als mir das Liebespaar das Monogramm mit dem Herz herum in den Hintern schnitzte, hab ich mich nicht gerührt. Aber als die zwei Eichhörnchen gekommen sind, in mein Hosenbein geklettert sind und das eine zum anderen sagte: "Die zwei Kastanien essen wir jetzt und den Tannenzapfen nehmen wir mit nach Hause, da konnte ich nicht mehr stillhalten."

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Ein Rekrut mit noch druckfrischem Führerschein soll einen dienstreisenden Feldwebel zum Bahnhof fahren. Hinter einer Kreuzung, auf der ein Polizist den Verkehr regelt, stockt der Verkehr, der Polizist signalisiert ‚Halt‘ und der Rekrut kommt mitten auf der Kreuzung zum Stehen. Der Polizist bedeutet dem Rekruten, zurückzusetzen, aber der Grünspecht kriegt den Rückwärtsgang nicht rein. Schließlich fährt er einfach weiter und biegt links ab. Auf ein durchdringendes Pfeifen des Polizisten stoppt er. Der Polizist tritt an den Wagen heran und fragt den Rekruten, was in ihn gefahren sei. Da springt ihm der Feldwebel bei: "Sie haben hier ein Militärfahrzeug vor sich. Das kennt kein Zurück."

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Im zweiten Weltkrieg verlor ein Soldat in Tunesien sein Seitengewehr. Aus Angst vor den Folgen machte er keine Verlustmeldung, sondern schnitzte sich aus Holz eine täuschend ähnliche Imitation der abhanden gekommenen Waffe. Wochenlang machte er seinen Dienst mit der Attrappe in der Scheide. Als dann aber der unausbleibliche Befehl kam: "Seitengewehr aufpflanzen!" war er aufgeschmissen. Wie versteinert stand er da. Der Feldwebel fragte, was mit ihm los sei. "Ich habe meinem Vater ein Versprechen gegeben", sagte der Soldat. "Als er auf dem Totenbett lag, habe ich ihm in die Hand gelobt, niemals an seinem Todestag ein Seitengewehr zu ziehen." "Das ist die faulste Ausrede, die ich je gehört habe", donnerte der Feldwebel. "Zeigen Sie Ihr Seitengewehr her!" "Also gut", erwiderte der Soldat, während er nach dem Bajonett griff, "Möge Gott es zur Strafe, daß ich mein Gelöbnis breche, in Holz verwandeln!"

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Meier tritt seinen Wehrdienst an und stürzt schon nach wenigen Tagen auf dem Weg zum Sportplatz, verletzt sich dabei schwer am Knöchel. Soldat Schulze, bekannt für seine stets korrekte militärische Ausdrucksweise, wird zum Vorgesetzten geschickt, um den Unfall zu melden. Er platzt ins Büro, macht artig Männchen und meldet: "Kamerad Meier ist in Ausübung seiner Pflicht gefallen." Der Vorgesetzte soll sehr blaß geworden sein.

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Bei der Bundeswehr, erster großer Absprung für die wehrpflichtigen Fallschirmjäger. Der Feldwebel gibt im Flugzeug den Tagesbefehl aus: "Männer, in drei Minuten ist Absprung. Denkt dran: wenn ihr auf 1000 Meter seid, Reißleine ziehen, der Fallschirm öffnet sich. Tut er es nicht, Ersatzleine ziehen, der Reservefallschirm öffnet sich. Wenn ihr gelandet seid, holt euch der LKW ab!" Der Gefreite Meier springt, zieht bei 1000 Meter die Reißleine – nichts passiert. Er zieht die Ersatzleine – nichts passiert. Darauf Meier: "Typisch Bund, nichts klappt hier! Jede Wette, daß der LKW auch nicht da ist!"

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Abschlußantreten der EKs, alle schon in Zivil und in Entlassungsstimmung. Der Spieß: "Und die Sachen werden dann bei mich abjejeben!" Der Kompaniechef korrigiert: "Bei mir!" Spieß: "Ok, die Sachen also dann zum Kompaniechef."

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Drei Rekruten sitzen zusammen und haben über den "Zapfen gewichst", sprich, den Zapfenstreich verpaßt. Plötzlich sagt der eine: "Was sagen wir bloß morgen dem Spieß, falls einer von uns erwischt werden sollte?" Sie beraten und grübeln Stunden um Stunden. Die Köpfe rauchen. Plötzlich lallt der eine: "Mensch, wir sssaren ei-einfach, ha-haben pü-pünktlich ffferdekutsche jemmietet, ffferd un-unnerwechs jeschorben, mu-mußte sssufuß jehen!" Aber wie es das Unglück will, stehen sie alle drei vor dem Spieß. "Müller! Wo waren Sie gestern Abend?" Müller reißt die Hacken zusammen, Hand an die Mütze: "Hauptfeld, pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, mußte zu Fuß gehen!" "Na ja", meint der Spieß, kann ja mal vorkommen. Meier, wo waren Sie gestern Abend?" Meier reißt die Hacken zusammen, Hand an die Mütze: "Hauptfeld, pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, mußte zu Fuß gehen!" Da bekommt der Spieß einen roten Kopf und brüllt: "Lehmann, wenn Sie auch noch sagen: ‚Pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, mußte zu Fuß gehen‘, kommt ihr alle drei in den Bau!" "Nein, Herr Hauptfeld, Taxi gemietet." "Na und, Sie Idiot! Warum sind Sie zu spät gekommen?" "Herr Hauptfeld, lagen unterwegs so viele tote Pferde auf der Straße, war kein Durchkommen."

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Von Offizieren und Generalen

Ein Generaloberst kommt zur Wache, sagt der Soldat: "Ah, Guten Morgen, Herr Oberst. Heute in Gold?"

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Eine Bundeswehreinheit macht eine Übung im tiefsten Bayrischen Wald. Das Wetter ist sehr schlecht, so daß sich der Zugführer, ein junger Leutnant, Sorgen um die Gesundheit seiner Soldaten macht. Als er einen Bauernhof mitten im Wald sieht, geht er hin und fragt den Bauern, ob er nicht mit seinem Zug hier übernachten könne. Der Bauer denkt nach. Dann sagt er: "Ihre Leute könnten in der Scheune schlafen. Sie als Offizier sollten natürlich ein Bett haben. Aber ich habe keines mehr frei. Sie müßten entweder bei mir im Bett mitschlafen oder beim Baby." Der Leutnant denkt kurz nach, er ist ziemlich geschafft. Baby, nachts, Weinen, womöglich das Fläschchen geben. Diese Unruhe würde ihm nicht behagen. Dann lieber bei dem alten schnarchenden Bauern im Bett. Am nächsten Morgen, als alle am Brunnen stehen um sich zu waschen, kommt ein bildhübsches Mädchen über den Hof. Der Leutnant lächelt sie an und fragt: "Wer sind Sie denn, schönes Kind?" Sie antwortet, ich bin die Barbara, die Tochter des Bauern, werde aber von allen hier nur Baby genannt. Und wer sind sie? Mit Verzweiflung im Blick antwortet der Leutnant: "Iiich? I bin des blödeste Rindviech von gonz Bayern."

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Über Rundfunk ergeht ein dringender Reiseruf: Der Schütze Karl-Heinz Weberle, unterwegs mit einem dunkelgrünen Kettenfahrzeug, Marke Leopard, im Raum Malaga, Costa del Sol, wird dringend gebeten, seinen Standortkommandanten in Speyer anzurufen. Das mit der Mobilmachung sei doch nur ein Scherz gewesen, und über den Heimaturlaub könne man ja noch mal sprechen.

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In der Halle eines US-Army-Stützpunktes schrillt das Telefon. Schroffe Stimme: "Was haben Sie an Fahrzeugen da?" "Momentan nur den alten Jeep, mit dem der General seinen fetten Hintern spazierenfährt." "Wissen Sie, wer hier spricht?" "Nein." "Hier spricht der General, und es ist mein Jeep, von dem Sie reden, Soldat. Sie melden sich bei mir!" "Wissen Sie, wer hier spricht?" "Nein." "Na, dann schleich’ dich, Fettwanst!"

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"Soldat, warum sind Sie nicht rasiert?" "Kurzer Haarschnitt ist erlaubt, Herr Leutnant." "Jaaaaa, aber nur auf dem Kopf." "Mein Kopf geht bis zum Hals."

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Der General ist angekündigt. Alles überschlägt sich. Alle Wege gefegt, der Bordstein weiß gestrichen, der Rasen grün, ebenso die neuen Lafetten. Nur ganz oben an die Raketenspitze kommt man nicht ran. Was nun? Der Spieß hat den rettenden Einfall: "Schmeißen wir den Farbeimer hoch, die Brühe läuft dann allein herunter." Aber der Eimer bleibt leider oben hängen. Was nun? Da ist der General auch schon da. Guckt in alle Ecken und nickt befriedigt. Bis er die Rakete mit dem Eimer entdeckt: "Was ist denn das?" Alles druckst rum. Bis auf Gefreiten Meier: "Das ist der neue Neutronenreflektor, Herr General. "Antwortet der: "Weiß ich selber, aber warum ist das Ding nicht gestrichen?"

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Soldat Meier geht mit der Zigarette im Mund über den Exerzierplatz. Leutnant Müller ruft ihn heran und schnauzt: "Meier, warum soll man nicht mit brennender Zigarette über den Exerzierplatz gehen?!" Darauf Meier: "Jawoll! Warum eigentlich nicht."

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Der Feldwebel macht dem Oberst Meldung: "Kompanie vollzählig versammelt zum Mathematikunterricht." "Aha, rühren! So meine Herren, denn will ick Ihnen mal auf den Zahn fühlen: Wieviel ist 3 mal 4, Sie da!" "12, Herr Oberst!" "Gut, gut! Wat sin Se denn von Beruf?" "Mathematiklehrer, Herr Oberst!" "Wat se nich sagen. Dann müssen Sie ja auch schwierije Aufjaben können. Wieviel ist 7 mal 7, na?" "49, Herr Oberst!" "Und wie haben se det jemacht?" "Ich habe gerechnet: 10 mal 7 ist 70, 3 mal 7 ist 21, 70 weniger 21 ist 49." "Janz jut. Aber damit se nich denken, ick kann et nich, ick habe ooch jerechnet: 5 mal 10 ist 50, weniger 1 ist 49. Weitermachen!"

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Sitzen ein Leutnant und ein Gefreiter nebeneinander beim Friseur. Der Leutnant wird nach beendetem Haarschnitt gefragt: "Haarwasser, der Herr?" Er antwortet: "Nee, nee, lassen Sie das mal, wenn ich so dufte, denkt meine Frau, ich war im Puff. "Sagt der Gefreite: "Mir können Sie ruhig Haarwasser drauf tun, meine Frau weiß nicht, wie es im Puff riecht."

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Steckt ein 5-Tonner im Schlamm fest. Der Fahrer steigt aus und fragt 5 Offiziere, die daneben stehen, ob sie ihn rausschieben. Die Offiziere stellen sich hinter den 5-Tonner und schieben, während der Fahrer Gas gibt. Als der 5-Tonner aus dem Schlamm raus ist, fragt einer der von oben bis unten mit Schlamm bespritzten Offiziere den Fahrer, was er denn geladen hat. Antwortet der: "20 Rekruten."

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1984 beim Bund. Manöver. Lüneburger Heide. Der Kompaniechef fragt über Funk die Position des Panzers mit Kommandant Uffz. Stahl ab:
Kompaniechef: "Uffz. Stahl, wo befinden Sie sich?"
Panzerkommandant: "alpha plus eins vier, minus vier zwei."
Pause für Blick auf die Karte.
Kompaniechef: "Dann befinden Sie sich ja mitten im Moor?!"
Panzerkommandant: "Das ist rrrrrichtig – und zwar bis zur Kettenabdeckung."

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Im Manöver ist eine Brücke gesperrt. Sie trägt ein Schild mit der Aufschrift "Brücke gesprengt." Der Hauptmann sieht völlig fassungslos, wie eine ganze Kompanie gemütlich über die Brücke schlendert. Der letzte Soldat hat ein Schild auf dem Rücken. Der Hauptmann reißt den Feldstecher hoch und liest: "Wir schwimmen."

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Freundschaftlich schlägt der General bei der Truppeninspektion dem Rekruten auf die Schulter: "Na, wie geht‘s uns denn, mein Sohn?" Der strahlt und freut sich: "Toll, Vati, daß du dich endlich meldest. Mutti sucht dich schon seit Jahren."

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Kommt der Kompaniechef in Zivil in seine Kaserne. Der Schütze läßt ihn nicht rein, weil der Hauptmann seinen Ausweis nicht dabei hat. "Aber Sie müssen mich doch erkennen, ich bin doch Hauptmann Weber." Darauf der Schütze: "Wenn Sie Hauptmann Weber sind, bin ich Captain Kirk. "Der Hauptmann bekommt einen dicken Hals, fährt nach Hause, holt seinen Ausweis und erscheint nach einer Stunde und mit tierischer Wut im Magen wieder am Tor. "Sehen Sie jetzt, daß ich Hauptmann Weber bin?" Der Schütze nimmt eine Schachtel Zigaretten, zieht eine Zigarette ein Stück heraus und spricht in die Schachtel: "Scotty, beam‘ mich rauf! Ich glaube, es gibt gleich furchtbaren Ärger."

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Schütze Stramm hat Wache am Tor. Kommt der UvD seiner Kompanie an und sagt: "Schütze Stramm, heute kommt der General. Wenn er kommt, sofort Meldung an mich!" Schütze Stramm korrekt: "Jawoll!" Nach einer Stunde – der General ist noch nicht gekommen – kommt wieder der UvD an. Diesmal schon etwas hektischer: "Sobald der General ankommt, sofort Meldung an mich!" Dann fährt eine Limousine heran und hält vor dem Kasernentor. Schütze Stramm geht auf den Wagen zu und fragt: "He, du! Bist du der General?" Sagt der General: "Ja, der bin ich. Was ist?" Sagt der Schütze: "Sieht nicht gut aus. Hau lieber ab, der UvD sucht dich schon die ganze Zeit."

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Sagt der Leutnant zum Unteroffizier: "Überprüfen Sie mal die Vergangenheit des Soldaten Huber. Nach jeder Schießübung wischt der Kerl seine Fingerabdrücke vom Gewehr."

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Der Offizier schnauzt einen Soldaten auf dem Kasernenhof an: "Mann, wie laufen Sie denn hier herum? Was sind Sie denn im Zivilleben?" Der Soldat eingeschüchtert: "Selbstständiger Kaufmann, Herr Hauptmann." Der Offizier: "Auch Angestellte?" "Ja, zehn." "Was würden Sie denn sagen, wenn Sie einen Angestellten beim Herumlungern erwischen?" Der Soldat schelmisch: "Entlassen. Ich würde ihn auf der Stelle entlassen."

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Ein Soldat soll in die Schreibstube versetzt werden. Bei der Vorstellung fragt ihn sein Kommandeur: "Wieviele Anschläge schaffen Sie pro Minute?" Der Soldat runzelt die Stirn: "Brauchen Sie einen Mitarbeiter oder einen Terroristen?"

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Stellungsbau. Schulze hat sein Schützenloch schon zwei Meter tief gegraben. Der Hauptmann erscheint und schreit: "Schulze warum so tief? Sie werden den Feind nicht sehen." "Ich bin nicht neugierig."

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Neulich gab es einen Funkverkehr auf hoher See.
Station 1: "Bitte ändern Sie Ihren Kurs um 15 Grad nach Norden, um einen Zusammenstoß zu verhindern."
Station 2: "Wir empfehlen, daß Sie Ihren Kurs 15 Grad nach Süden ändern, um einen Zusammenstoß zu verhindern."
Station 1: "Hier spricht der Kapitän eines US-Kriegsschiffes. Ich wiederhole: Ändern Sie ihren Kurs!"
Station 2: "Nein, ich wiederhole: Sie ändern ihren Kurs."
Station 1: "Dies ist der Flugzeugträger USS Enterprise, wir sind ein großes Kriegsschiff der US-Marine. Ändern Sie ihren Kurs. Sofort!
Station 2: "Nein, wir ändern unseren Kurs nicht. Wir sind ein Leuchtturm."

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Militärisches Sprücheklopfen

Wer ist der größte Feind des Grenadiers? Der Rasenmäher! Nimmt Licht, Deckung und Nahrung weg.

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Alle Soldaten riechen nach Wasser. Die vom Heer nach Grundwasser, die von der Marine nach Seewasser und die von der Luftwaffe nach Rasierwasser.

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Der Spieß zum Gefreiten: "Wenn sie zu blöd sind sich zu merken, was ich Ihnen sage, dann schreiben Sie sich´s auf. Ich mache das auch so."

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Der Unteroffizier zum Soldaten: "Und merken Sie sich eins: Laufschritt – das heißt laufen, so schnell Sie können. Die Füße berühren den Boden nur zur Richtungsänderung!"

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Der Unteroffizier zu den Soldaten: "Jetzt spielen wir das Hubschrauberspiel: Ich brumme und ihr rotiert."

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Beim Heer: "Graben Sie Ihren Helm ein!" Nach einer Weile: "Wer hat denn ‚Helm absetzen‘ befohlen?!"

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Die Bundesmarine nimmt ab sofort nur noch Nichtschwimmer. Die verteidigen das Schiff am längsten.

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"Schütze Müller", fragt der Spieß, "was sind Sie denn im Zivilberuf?" "Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Robert-Koch-Institut." "Gut, melden Sie sich zum Küchendienst!" "Ihrer Frage nach müßten Sie mich aber ins Lazarett schicken." "Warum?" "Robert Koch war Arzt." "Paperlapap! Der Arzt muß auch essen."

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"Wuttke!" brüllt der Spieß beim Morgenappell, "Können Sie lesen?" "Jawohl, Herr Feldwebel." "Das trifft sich gut, Wuttke. Dann lesen Sie heute morgen mal alle Papierfetzen vom Kasernenhof auf."

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Kurzsichtiger Feldwebel: "Stillgestanden! Das gilt auch für den Kleinen da hinten mit der roten Mütze." Zaghafter Einwand: "Aber, Herr Feldwebel, das ist doch ein Hydrant!" Der Feldwebel: "Egal, beim Bund haben auch Akademiker zu gehorchen!"

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"Wann, Schütze Klein, wurde das Bundesheer das erste Mal erwähnt?" "In der Bibel, Herr Feldwebel. Da steht: ‚Sie trugen seltsame Kleider und irrten planlos umher.‘"

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Feldwebel: "Wer von Ihnen ist musikalisch?" "Ich." "Gut, Sie tragen das Klavier ins Kasino."

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Beim Waffenunterricht: Feldwebel: "...und einem Flüchtenden darf nur in die Beine geschossen werden. Also Brustbein, Schambein, Stirnbein, Jochbein und so weiter."

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Beim Formaldienst wird Marschieren geübt. Der Unteroffizier erklärt: "Abstand zum Vordermann 80 cm. Genau einhalten! 85 cm ist Fahnenflucht, 75 cm ist schwul.

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Unteroffizier in der Ausbildung zu den Rekruten: "Und stets daran denken: dem Feind immer fest ins Auge sehen... Krause, was starren Sie mich so an?"

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Unteroffizier: "Warum heißt das Pferd ‚Pferd‘?" Soldat: "Weil es auf der Erde läuft. Wenn es nämlich in der Luft liefe, hieße es ‚Pfluft‘."

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Ein Luftwaffenoffizier macht abfällige Bemerkungen über das Heer. Kommt ein Offizier vom Heer und fragt: "Haben sie was gegen das Heer?" "Ja. Napalm."

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"Soldat Schulze, haben sie Leutnant Meier getroffen?" "Ja." "Wo denn?" "Direkt zwischen die Augen."

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"Eine Gewehrkugel durchschlägt sogar dickes Holz", belehrt der Unteroffizier die Rekruten. "Also Vorsicht, Leute, immer schön den Kopf weg!"

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Raus aus der Kaserne

Im Krankenhaus. Ein voll vergipster Soldat erzählt seinem Vater: "Der Feldwebel hat gesagt: ‚Sie ziehen hier dran, dann zählen Sie 21 – 22 – 23, und dann werfen Sie die Handgranate weit weg!‘ Ja, stell dir vor, so ein Idiot. Das Ding ist bei 9 schon losgegangen."

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Ein Polizist klingelt an der Haustür. "Guten Tag, Frau Sender, stimmt es, daß ihr Mann Amateurfunker ist?" "Ja, das stimmt. Ist das etwa verboten?" "Nein, prinzipiell nicht. Aber eben ist die gesamte NATO-Flotte ausgelaufen. Das Signal kam von hier."

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Hans wird aus der Bundeswehr entlassen. Seine Frau holt ihn am Kasernentor ab. Man hat einiges nachzuholen und mietet sich im nächsten Hotel ein. In der Nacht poltert ein Betrunkener über den Flur. Hans schreckt hoch: "Verdammt, dein Mann kommt!" Da murmelt sie im Halbschlaf: "Keine Angst, der ist doch beim Bund."

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Ein Bundeswehrsoldat sieht einen Hobbyastronomen, der mit seinem Fernrohr die Sterne beobachtet. "Der zielt aber lange", denkt sich der Soldat. Da schießt eine Sternschnuppe über den Himmel. Der Soldat ruft dem Astronomen zu: "Guter Schuß!"

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Die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und die Bundeswehr veranstalten einen Wettkampf unter dem Motto: "Wer kann an einem Tag die meisten Telegrafenmasten setzen?" Der Wettkampf beginnt früh am Morgen. Am Ende des Wettkampftages zählt die Jury. Feuerwehr: 11 Telegrafenmaste, THW: 10 Telegrafenmaste, Bundeswehr: 1 Telegrafenmast. Der Vorsitzende der Jury ist irritiert. "Wieso seid ihr so schwach?", fragt er den Leiter des Bundeswehrteams, "das THW setzt zehn Telegrafenmaste, die Feuerwehr sogar elf, und ihr nur einen?" "Na, ja", sagt der Teamleiter der Bundeswehr, "aber wie die sie gesetzt haben – die schauen auch alle noch 10 Meter aus der Erde heraus."

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